Medienberichte und Publikationen rund um Fahrräder, Pedelecs, Technik und Sicherheit

Die häufigsten Sicherheitsrisiken, die uns in der täglichen Arbeit rund um Fahrrad-Sicherheit, -Technik und -Bedienungsanleitungen auffallen, publizieren wir auch in Artikeln in den führenden Fachmagazinen TOUR – Europas Rennrad-Magazin Nr. 1, BIKE – Das Mountainbike Magazin Europas Nr. 1 und E-Bike – Das Pedelec-Magazin, um diese für die Branche wichtigen Informationen einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auch weitere Fach- bzw. Branchenzeitschriften sowie immer häufiger Radio und Fernsehen zitieren uns in ihren Medienberichten und zeigen uns, dass wir mit unseren Hinweisen genau richtig liegen.

In der Rubrik AKTUELL erfahren Sie laufend alle Neuigkeiten aus unseren Fachbereichen. Diese Berichte und Publikationen sortieren wir für Sie chronologisch bzw. nach Interessensgebieten.

TOUR 02/2017

Kettenblätter verschrauben

Leserfrage

Beim Thema "Kettenblätter verschrauben" wüsste ich gerne, ob man die Schrauben fetten muss oder nicht – und wie hoch die Anzugsmomente sind. Die Hersteller liefern bei ihren Kurbeln ja nicht zwingend Infos dazu. Viele Kurbeln werden werksseitig ohne Montagefett an den Kettenblattschrauben geliefert. Dazu kursieren im Internet Angaben zu Anzugsmomenten wie "Alu-Kettenblattschrauben 8-9 Nm, Stahl 12-14 Nm". Wie macht man das nun richtig?

Es antwortet DIRK ZEDLER TOUR-Technikexperte und Fahrrad-Sachverständiger

Grundsätzlich würde ich persönlich Schrauben beziehungsweise Muttern von Kettenblättern immer solide fetten. Dies beugt Geräuschen und auch der Korrosion vor. Was die Anzugsmomente betrifft: Shimano gibt in den Unterlagen für die Kettenblattbefestigung 8-11 Newtonmeter an; SRAM gibt 8-9 Newtonmeter bei Aluminium und 12-14 Newtonmeter bei Stahl an. Campagnolo gibt keine Spanne an, sondern nennt konkret 8 Newtonmeter. Diese Werte habe ich jeweils den Original-Herstellerunterlagen entnommen. Persönlich würde ich Ihnen empfehlen, stets an die untere Grenze der vorgegebenen Drehmomente zu gehen. Das hat nach unserer Erfahrung in der Vergangenheit immer sehr gut funktioniert. Sollten sich Schrauben lösen, können Sie moderat erhöhen, jedoch keinesfalls über die obere Grenze des angegebenen Drehmoments hinaus gehen.

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