Medienberichte und Publikationen rund um Fahrräder, Pedelecs, Technik und Sicherheit

Die häufigsten Sicherheitsrisiken, die uns in der täglichen Arbeit rund um Fahrrad-Sicherheit, -Technik und -Bedienungsanleitungen auffallen, publizieren wir auch in Artikeln in den führenden Fachmagazinen TOUR – Europas Rennrad-Magazin Nr. 1, BIKE – Das Mountainbike Magazin Europas Nr. 1 und E-Bike – Das Pedelec-Magazin, um diese für die Branche wichtigen Informationen einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auch weitere Fach- bzw. Branchenzeitschriften sowie immer häufiger Radio und Fernsehen zitieren uns in ihren Medienberichten und zeigen uns, dass wir mit unseren Hinweisen genau richtig liegen.

In der Rubrik AKTUELL erfahren Sie laufend alle Neuigkeiten aus unseren Fachbereichen. Diese Berichte und Publikationen sortieren wir für Sie chronologisch bzw. nach Interessensgebieten.

Guten Tag,

seit 25 Jahren bin ich in der Fahrradbranche aktiv. Mein persönliches Jubiläum ist gleichzeitig auch der Startschuss für unseren Newsletter, den wir künftig regelmäßig versenden werden.

Berichte aus meinem Erfahrungsschatz als Sachverständiger bei Gericht, für Versicherer und für Privatpersonen werden in diesem Newsletter ebenso zu finden sein, wie Themen rund um unsere Arbeit als Autoren in der technischen Dokumentation.

Auch die Erfahrungen, die wir als Entwickler von Prüfsystemen und als Betreiber eines Prüflabors sammeln, bieten immer wieder Interessantes und Wissenswertes, über das es sich zu berichten lohnt.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu – Straßen, Geschäfte und Häuser sind mit bunten Lichtern geschmückt und die meisten Menschen stecken inmitten der Weihnachtsvorbereitungen.

Die festliche Stimmung kurz vor Jahresende möchte ich dazu nutzen, gedanklich noch einmal ein paar Jahre zurück zu gehen.

25 Jahre ist es nun her, dass ein Golf GTI, in der gerade eben eingeführten Katalysator-Variante, 107 PS hatte und locker unter einer Tonne wog. Damals hatten Telefone noch eine Schnur und viele Fernsehgeräte konnten nur einige wenige Schwarz-Weiß-Programme wiedergeben. Die Masse der Fahrräder hatte zu dieser Zeit typischerweise einen Stahlrahmen und eine nicht indexierte Kettenschaltung mit Unterrohrschalthebel oder eine der guten Sachs Torpedo Dreigangnaben.

Was mich betrifft, baute ich schon 1987, neben meinem Maschinenbaustudium, Scheibenradverkleidungen aus GFK. Mein Triathlonhobby finanzierte ich mir mit einer Aushilfstätigkeit als Verkäufer in einem der damals führenden Radsport- und Triathlonfachgeschäfte.

Jetzt, im Jahr 2012, kann ich auf ein Vierteljahrhundert als aktives Mitglied der Fahrradbranche zurückblicken. In der heutigen Zeit, in der sich alles rasant weiterentwickelt, ist dies fast schon eine kleine Ewigkeit.

Ein Golf GTI hat inzwischen zwar 210 PS, dafür hat er mit seinen satten 1.400 Kilogramm aber auch ein wesentlich höheres Gewicht. Fahrräder sind im Vergleich dazu im Laufe des letzten Vierteljahrhunderts nicht nur deutlich leichter, sondern auch immer effizienter, sicherer und dazu noch ergonomischer geworden. Sie bieten daher eine perfekte Basis für die Elektromobilität.

Durch das geringe Ausgangsgewicht und den effizienten "Mensch-Elektromotor"-Antrieb radelt die Fahrradbranche auf der Überholspur und ist zum Mobilitätsvorreiter geworden. Damit der derzeitige Erfolg nachhaltig wird, muss sich die Branche weiter professionalisieren. Lesen Sie dazu einige Anregungen in diesem und den folgenden Newslettern.


 

Prüfsiegel für bestandene Safety-Prüfungen

Zum Jahresende machen wir erfolgreich durchlaufene Prüfungen transparent und damit marketingtechnisch gut verwendbar.

Die neuen Prüfsiegel gibt es künftig in vier Kategorien, die nach den Anforderungen unserer Safety-Prüfungen gestuft sind.

Für bereits bestandene EN- bzw. Basic-Prüfungen erhalten Sie das Siegel in Grau.

Bronze vergeben wir für die darüberliegenden Advanced-Anforderungen.

Silber wird von uns für Advanced Plus-Prüfungen vergeben. Diese Kategorie wurde eingeführt, um höheren Belastungen bei einigen Fahrradkategorien wie MTB und Pedelec gerecht zu werden.

Gold erhalten Produkte, die Multiload-Prüfanforderungen erfolgreich durchlaufen haben.
Multiload steht für Blockprogrammprüfungen, die die Realität deutlich näher abbilden, als es die gängigen Einstufenversuche, z.B. der EN-Norm, können. Multiload gibt es derzeit bereits für Lenker-Vorbauten und für Sattelstützen, da die Forschung und der Erfahrungsschatz hier eine solche Anforderung möglich machen.
Unter Einbeziehung neuester Forschungsergebnisse arbeiten wir aktuell daran, Multiload bald auch für Gabeln und Rahmen anbieten zu können.

Sollten Sie 2012 bei uns geprüft haben und die entsprechenden Siegel für Ihre Produkte wünschen, lassen Sie es uns wissen. Gerne erstellen wir diese Siegel individuell für Sie – mit Ihrem Markennamen und dem Typ.


 

Produktbeobachtungspflicht und Rückrufe - DVM-Workshop 2012

Rund 150 Rückrufe gab es in der Fahrradbranche in den letzten 10 Jahren. Viel? Nicht wirklich, wenn man die Rückrufe der Automobilindustrie als Vergleich dazu heranzieht.

Dort wurden allein zwischen 2010 und 2012 rund 400 Rückrufe aktenkundig. In seinem Vortrag beim letzten DVM-Workshop am 08. November 2012 erläuterte Dirk Zedler, wann ein Rückruf erfolgen muss und was Rapex und CPSC bedeuten. Auf das, was sich hinter der etwas nebulösen "Pflicht zur Produktbeobachtung" nach dem Produkthaftungs- und dem Produktsicherheitsgesetz verbirgt, ging er ebenso näher ein wie auf die Frage, warum die Kraftfahrzeugbranche diese Themen positiv drehen konnte.

Die erst Ende 2011 nochmals präzisierte Gesetzeslage zur Produktsicherheit liefert für alle, die in der Fahrradbranche tätig sind, klare Anleitungen für richtiges Handeln im Falle eines erforderlichen Rückrufs.

In "guten Zeiten" sollte jeder Vorbereitungen treffen, um richtig und schnell handeln zu können. Für die Beurteilung des tatsächlichen Umfangs eines Rückrufs müssen Ursache und Schwere der auftretenden Probleme ebenso geklärt werden, wie das damit verbundene Risiko.

Ein Rückruf bedeutet für eine schlecht vorbereitete Firma meist eine existenzielle Bedrohung. Mit entsprechend installierten Mechanismen fällt der Schaden jedoch deutlich geringer aus, da schneller und präziser reagiert werden kann.

Basis des Vortrags waren nicht nur Gesetzestexte und Statistiken, sondern auch Erfahrungen, die das Zedler-Institut in der Vergangenheit bei der Begleitung einiger Rückrufe gewinnen konnte.

"Mit dem Hightech-Werkstoff Carbon und dem Vorsprung in der Elektromobilität kann die Fahrradbranche entscheidende Impulse setzen, um aus der Energiewende eine Verkehrswende zu machen", resümierte Dirk Zedler.


 

Der DVM-Workshop "Betriebsfestigkeit von Fahrrädern und Elektrofahrrädern"

Rund 60 Branchenteilnehmer aus Forschung und Entwicklung trafen sich in Hamburg, um sich eineinhalb Tage lang über Themen rund um die Betriebsfestigkeit von Fahrrädern und Pedelecs auszutauschen. Neueste Realdaten-Messungen an Pedelecs und S-Pedelecs (45 km/h) wurden in diesem Rahmen ebenso dargelegt und diskutiert, wie Messungen der Motoreneffizienz und die Chancen der Computertomographie bei der Entwicklung und Qualitätskontrolle von Carbonbauteilen.

Die Workshop-Reihe wird fortgesetzt. Gerne informieren wir Sie über den nächsten Termin.





 

Übereinstimmendes Ziel - Umweltfreundliche Mobilität

Am 08.10.2012 besuchte Ludwigsburgs Oberbürgermeister Werner Spec das Zedler-Institut

Ludwigsburgs Oberbürgermeister hat sich mit dem Motto "Ludwigsburg elektrisiert" hohe Ziele für die Mobilitätswende gesteckt.

Während der Führung zeigte sich Werner Spec beeindruckt vom Leistungsspektrum des Ludwigsburger Unternehmens. Er lernte dabei die Firma nicht nur als innovativen Arbeitgeber kennen. Werner Spec erkannte auch, dass Dirk Zedlers unternehmerische Vision sowohl zu seinem großen kommunalen Projekt "Ludwigsburg elektrisiert" als auch zu Ludwigsburg als einer von drei Modellregionen für Elektromobilität in Baden-Württemberg passt. Die Barockstadt hat sich damit weitreichende Ziele in puncto Stadt- und Verkehrsentwicklung gesteckt.

Werner Spec hofft bei beiden Projekten auf die Unterstützung durch das Ludwigsburger Unternehmen.

Bereits beim ersten Austausch vereinbarten Werner Spec und Dirk Zedler das gemeinsame Zielbild einer nachhaltigen Mobilität – zum Vorteil für Ludwigsburg. Eine Vision, aus der für beide Seiten interessante Projekte und Entwicklungen erwachsen können.


 

Es weihnachtet sehr…

…anstelle von Karten und Geschenken spenden wir auch in diesem Jahr wieder für lokale soziale Projekte und in Krisengebiete.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich für das uns entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit bedanken.


Das Team vom Zedler-Institut wünscht Ihnen Frohe Weihnachten und Alles Gute für das Neue Jahr.


 

"Zwischen den Jahren"

"Zwischen den Jahren" können Sie uns nur unter info(at)zedler.de erreichen.
Ab dem 7. Januar 2013 sind wir dann wieder wie gewohnt für Sie da.