Medienberichte und Publikationen rund um Fahrräder, Pedelecs, Technik und Sicherheit

Die häufigsten Sicherheitsrisiken, die uns in der täglichen Arbeit rund um Fahrrad-Sicherheit, -Technik und -Bedienungsanleitungen auffallen, publizieren wir auch in Artikeln in den führenden Fachmagazinen TOUR – Europas Rennrad-Magazin Nr. 1, BIKE – Das Mountainbike Magazin Europas Nr. 1 und E-Bike – Das Pedelec-Magazin, um diese für die Branche wichtigen Informationen einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auch die Eurobike Show Daily, Messezeitschrift der jährlich stattfindenden Eurobike Show, gibt uns seit vielen Jahren die Möglichkeit, unsere Sicht auf wichtige Entwicklungen in der Fahrradbranche in ganzseitigen Artikeln auszuführen.

Darüber hinaus sprechen wir regelmäßig in unabhängigen Fachvorträgen über alle Bereiche der Fahrradtechnik und des Fahrradmarktes. Auch weitere Fach- bzw. Branchenzeitschriften sowie immer häufiger Radio und Fernsehen zitieren uns in ihren Medienberichten und zeigen uns, dass wir mit unseren Hinweisen genau richtig liegen. In der Rubrik AKTUELL erfahren Sie laufend alle Neuigkeiten aus unseren Fachbereichen. Diese Berichte und Publikationen sortieren wir für Sie chronologisch bzw. nach Interessensgebieten.

Medienberichte

In den Medienberichten finden Sie viele wichtige Hinweise der Zedler-Gruppe, die die Fachpresse aufgegriffen hat.

Spiegel.de, 11.02.2021
Lesedauer 3,5 Minuten

Alles im Rahmen

Fahrradhersteller nutzen zunehmend Hohlräume am Bike als Staufächer – das schafft Platz für Snacks und Tools. Auch am Rahmen wird mehr angeschraubt. Den Trend treibt auch der E-Bike-Boom.

Ein sportliches Fahrrad soll leicht und nackt sein. Kein Anbauteil zu viel an Bord darf das Gewicht erhöhen, sich bei Cross-Country-Runden im Geäst verfangen oder die Aerodynamik auf der Straßenrunde stören. Klassische Gepäckträger sind an Rennrädern und Mountainbikes schon aus diesen Gründen tabu. Aber wohin mit dem Kram, den auch Hobbyraser unterwegs gebrauchen können? Energieriegel, Werkzeug, ein Ersatzschlauch – rein ins Rad damit, dort ist noch Platz! Die Hersteller entdecken die Hohlräume.

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Lösungen für Gravelbikes

Im Boomsegment der Gravelbikes muss der Rahmen ebenfalls viel Gepäck tragen. Viele Radler nutzen diese Fahrräder mit Rennlenker und breiteren Profilreifen, die auch auf Schotter gut zurechtkommen, für Tagestouren und Wochendtrips. Das ist in Zeiten der Pandemie wohl oft eine Auszeit vom Corona-Alltag. Fast jedes Rohr am Fahrrad wird mit Anbaupunkten versehen. An ihnen lassen sich nicht nur klassisch Trinkflaschen, sondern auch kleine Taschen, Fahrradschlösser oder Tools anbringen. Das erste Gravelbike der Focus zählt an Rahmen und Gabel 15 Anbaupunkte für Sack und Pack – und sogar Montagepunkte für Schutzbleche und Gepäckträger, um das Rad alltagstauglich zu machen.

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„Der Trend beschäftigt uns“, sagt Dirk Zedler, Geschäftsführer des Zedler–Instituts für Fahrradtechnik und -Sicherheit in Ludwigsburg. Bei ihm lassen viele Hersteller ihre Neuentwicklungen auf Haltbarkeit und Sicherheit überprüfen. Dass sie nun Aussparungen in den Rahmen schneiden oder Löcher bohren, beobachtet er genau. Grundsätzlich schwäche jede Bohrung, jeder Ausschnitt im Rahmen das Material, sagt Zedler. Der Rahmen büßt an Steifigkeit und Haltbarkeit ein. „Das muss man konstruktiv auffangen.“ Dass das nicht immer ganz einfach für die Entwickler ist, zeigt seine Erfahrung: „Wir haben noch keinen Hersteller gehabt, der es nicht hingekriegt hätte, aber manche kommen öfters ins Prüflabor, bis alles richtig hält.“

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Bohrungen in Aluminium oder Stahl auszugleichen, erfordert laut Zedler dagegen aufwendigere handwerkliche Schritte. Und am Ende wiegen die Rahmen mehr. Carbon erlaube es, auch große Aussparungen ohne großen Aufwand auszugleichen, indem man Material an anderer Stelle aufbringe. „Bei Carbon ist der Gewichtsnachteil verschwindend gering“, sagt Zedler.

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Neuer Platz fürs Licht

Prüfingenieur Zedler, selbst passionierter Radler, sieht für die Lösungen angesichts der aktuellen Fahrradfahrmode große Nachfrage. „Ich begrüße die Integration. Die Leute gehen raus, gehen Fahrrad fahren, das ist ein Grund, warum die Hersteller neu nachdenken.“ Dass Werkzeug im Vorbau, der Tretkurbel oder an anderen Plätzen wie dem Lenker verschwindet, ist zwar nicht ganz neu. Doch die Staufächer im Rahmenrohr haben einen aktuellen Hintergrund: Die Hersteller profitieren laut Zedler vom Know-how, das sie bei der Integration von E-Bike-Akkus ins Rahmenrohr gewonnen haben und würden sich an neue Lösungen machen: „Ich erwarte noch viel von der Branche.“ Züge, Leitungen oder Sensoren und SIM-Karten sind schon im Rahmen verschwunden. Potenzial sieht Zedler vor allem bei der Beleuchtung: Weil LED-Technik wenig Bauraum benötige, könne man diese „wunderbar integrieren“. Erste Hersteller wie Bianchi, das am Allrounder-Modell E-Omnia Front- und Rückleuchten im Rahmen einbaut, haben damit bereits begonnen.

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Autor: Stefan Weißenborn

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