Medienberichte und Publikationen rund um Fahrräder, Pedelecs, Technik und Sicherheit

Die häufigsten Sicherheitsrisiken, die uns in der täglichen Arbeit rund um Fahrrad-Sicherheit, -Technik und -Bedienungsanleitungen auffallen, publizieren wir auch in Artikeln in den führenden Fachmagazinen TOUR – Europas Rennrad-Magazin Nr. 1, BIKE – Das Mountainbike Magazin Europas Nr. 1 und E-Bike – Das Pedelec-Magazin, um diese für die Branche wichtigen Informationen einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auch weitere Fach- bzw. Branchenzeitschriften sowie immer häufiger Radio und Fernsehen zitieren uns in ihren Medienberichten und zeigen uns, dass wir mit unseren Hinweisen genau richtig liegen.

In der Rubrik AKTUELL erfahren Sie laufend alle Neuigkeiten aus unseren Fachbereichen. Diese Berichte und Publikationen sortieren wir für Sie chronologisch bzw. nach Interessensgebieten.

Medienberichte

In den Medienberichten finden Sie viele wichtige Hinweise der Zedler-Gruppe, die die Fachpresse aufgegriffen hat.

MYBIKE 2019/03

PASSION: FAHRRAD

MYBIKE-Mitarbeiter Dirk Zedler ist als Sachverständiger und Prüfingenieur ein führender Kopf der Fahrradbranche: Derzeit besonders im Blickpunkt: Die Sicherheit von Pedelecs, Zedlers neues Firmenzentrum in Ludwigsburg ist dabei eines der Energiezentren der Fahrradwelt. MYBIKE hat Zedler und sein Team dort besucht.

ES KLINGELT, HELL UND KLAR, ein paar Mal drückt Dirk Zedler den geriffelten Kunststoffhebel der Fahrradklingel. Der Alltagsgegenstand ist in einer dunklen Box montiert, die sich mit einem schweren Metalldeckel schließen lässt. „Niemand weiß das, aber die härteste Prüfung in der Fahrradbranche – das ist die Klingelprüfung", sagt Zedler in akzentfreiem Schwäbisch. Der Ton müsse stimmen, drei von vier Klingeln einem Korrosionstest standhalten, so etwas gebe es sonst für kein Bauteil. ,,Aber keiner macht den Test – wir haben das Gerät hier 2016 entwickelt, aber nur dreimal haben Kunden ihre Produkte geschickt."

Natürlich würde sich Dirk Zedler freuen, wenn mehr Hersteller ihre Klingeln in sein Prüfinstitut nach Ludwigsburg schickten. Doch der Maschinenbau-Ingenieur kann sich auch ohne diese Aufträge über enormes Wachstum freuen: Zedler hat in den vergangenen 25 Jahren eine Unternehmensgruppe aufgebaut, die für die Fahrradbranche nicht nur in Deutschland viel bedeutet und bewegt. Als Sachverständiger bei Gericht prüft er Ursachen von Fahrradunfällen mit teils millionenschweren Folgen, sein Unternehmen stellt Fahrradteile verschiedenster Hersteller auf die Laborprobe – und zudem erstellt eine weitere Zedler-Tochterfirma für rund 60 Hersteller weltweit Gebrauchsanweisungen für Fahrräder, die in bis zu 40 Sprachen übersetzt werden.

Über einen Mangel an Anerkennung und Auszeichnungen können Zedler und sein Team sich kaum beklagen. Ende 2018 erhielt die Zedler-Gruppe den Großen Preis des Mittelstands; zuvor hatte sich der Unternehmer aus dem Südwesten über den Ethikpreis des Fachverbands VSF freuen dürfen – und zur Einweihung seines neuen Firmengebäudes erschien neben Landesverkehrsminister Winfried Hermann weitere Prominenz. Zedler ist für die Weiterentwicklung der Radbranche eine Schlüsselfigur: „Er hat mit seinem Unternehmen maßgeblich dazu beigetragen, dass Sicherheitsnormen für Fahrräder erheblich weiterentwickelt wurden und die Branche bezüglich Produktsicherheit und Qualität einen großen Entwicklungssprung gemacht hat", sagt etwa Siegfried Neuberger, Geschäftsführer des Zweirad-Industrie-Verbands.

Den Namen Zedler kennt man nicht nur hierzulande. In China, so hört man, hat sich der Nachname des deutschen Ingenieurs als geflügeltes Wort für harte Qualitätstests etabliert. Damit kann er gut leben, auch wenn sich das nicht unmittelbar in seiner Unternehmensbilanz niederschlägt. ,,Das Thema Fahrrad boomt – und mit E-Rädern, Lastenrädern und anderen neuen Anwendungen wächst auch der Bedarf an Wissen und Sicherheit ständig weiter", sagt Zedler.

„Er ist getrieben von seinem Thema", urteilt Branchenkenner und Fachbuchautor Gunnar Fehlau über den Schwaben. Wer den sportlichen, lebhaften Unternehmer besucht, kann daran nicht zweifeln. Zuerst muss man einen Geheimhaltungsvertrag unterschreiben – sonst kommt man nicht ins neue Gebäude. Denn hier gibt es so viele, mitunter kritische Einblicke in Produkte verschiedenster Hersteller, dass die Erkenntnisse von großer wirtschaftlicher Bedeutung sind.

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Autor: Tim Farin
Foto: Philipp Hympendahl


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