Medienberichte und Publikationen rund um Fahrräder, Pedelecs, Technik und Sicherheit

Die häufigsten Sicherheitsrisiken, die uns in der täglichen Arbeit rund um Fahrrad-Sicherheit, -Technik und -Bedienungsanleitungen auffallen, publizieren wir auch in Artikeln in den führenden Fachmagazinen TOUR – Europas Rennrad-Magazin Nr. 1, BIKE – Das Mountainbike Magazin Europas Nr. 1 und E-Bike – Das Pedelec-Magazin, um diese für die Branche wichtigen Informationen einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auch die Eurobike Show Daily, Messezeitschrift der jährlich stattfindenden Eurobike Show, gibt uns seit vielen Jahren die Möglichkeit, unsere Sicht auf wichtige Entwicklungen in der Fahrradbranche in ganzseitigen Artikeln auszuführen.

Darüber hinaus sprechen wir regelmäßig in unabhängigen Fachvorträgen über alle Bereiche der Fahrradtechnik und des Fahrradmarktes. Auch weitere Fach- bzw. Branchenzeitschriften sowie immer häufiger Radio und Fernsehen zitieren uns in ihren Medienberichten und zeigen uns, dass wir mit unseren Hinweisen genau richtig liegen. In der Rubrik AKTUELL erfahren Sie laufend alle Neuigkeiten aus unseren Fachbereichen. Diese Berichte und Publikationen sortieren wir für Sie chronologisch bzw. nach Interessensgebieten.

BIKE 12/2015

Sattelstützen – So haben wir getestet

PRAXISTEST – Die Praxiseindrücke wurden über mehrere Monate von verschiedenen Testern zusammengetragen. Jede Stütze wurde dabei immer am identischen Hardtail montiert und gefahren. Neben dem Fahreindruck wurden dabei auch die Erfahrungen zum Montageaufwand und dem Handling der Stütze vermerkt. Trotz der subjektiven Komponente des Praxistests und der großen Streuung des Tester-Pools von 70 bis 90 Kilo fallen die Aussagen zum Komfort sehr homogen aus. Sicherheitsrelevante Auffälligkeiten oder gar Ausfälle waren dabei keine zu verzeichnen.

LABORTEST – Die Untersuchungen zum Ermüdungsverhalten der Stützen und deren Flexverhalten fanden im Prüfinstitut Zedler (www.zedler.de) in Ludwigsburg statt. Dabei musste jede Stütze zuerst die Vorgaben der ISO-4210-Norm erfüllen. Das sind 100000 Lastwechsel von 1200 N hinter der Mitte der Sattelklemmung. Danach durchliefen die Testmuster ein vom Zedler-lnstitut eigens erarbeitetes, praxisnahes Testkollektiv, das sowohl höhere Kräfte bis 1700 N, wie auch einzelne Lasten auf die Sattelnase aufbringt. Die Beanspruchungen sollen eine mehrjährige Nutzungsdauer der Stütze im intensiven Touren-Einsatz durch einen 90 Kilo schweren Fahrer simulieren. Als Auszugslänge wurden realitätsnahe 27 cm gewählt.
Infos: www.bike-magazin.de (...).

Dipl. Ing. Dirk Zedler, Sachverständiger

"Versagensfälle von Sattelstützen sind in unserer Gutachten-Praxis fast schon an der Tagesordnung. Grundsätzlich gibt es drei Schadensmechanismen. Am häufigsten ist das Versagen der Verschraubung. Die Bewegungen des Sattels führen teils zu deren nicht sachgerechter Belastung. Hier ist dann die Reserve klein, schon ein etwas zu geringes Drehmoment kann zum Versagen führen. Seltener sind Brüche am Ausgang der Stütze aus dem Rahmen. Ursächlich sind hier insbesondere zu geringe Druckfestigkeit von Carbon-Rohren und ungünstige Klemmmechanismen am Rahmen. Oft werden die Klemmen am Rahmen zu fest zugedreht. Am seltensten sind die Brüche mitten im Rohr oder am Kopf. Bei der Betriebsfestigkeitsprüfung wurden die Drehmomente eingehalten, die Sattelstützen nicht ungünstig oder zu fest eingespannt.

Die Testkriterien liegen über der ISO-Norm, da deren Mindestanforderung harten sportlichen Einsatz nicht abdeckt. BIKE-Realdatenerfassungen haben ergeben, dass ein Fahrer mit bis zu vielfacher Erdbeschleunigung in den Sattel gepresst werden kann, wenn er in eine Kompression fährt. Ein 80 Kilo schwerer Fahrer bringt je nach Position gut 50 Kilo in den Sattel, das entspricht einer kurzzeitigen Belastung von bis zu 2000 Newton. Mit unseren Prüf-Belastungen sind wir deutlich darunter geblieben."


Falls Sie mehr lesen wollen, fordern Sie entweder das entsprechende Heft beim Delius-Klasing-Verlag an oder (falls das Heft dort vergriffen sein sollte) schicken Sie uns einen adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlag (DIN A4) und € 3,- in Briefmarken zusammen mit einer kurzen Notiz, welchen Artikel Sie anfordern wollen.

Zurück