Medienberichte und Publikationen rund um Fahrräder, Pedelecs, Technik und Sicherheit

Die häufigsten Sicherheitsrisiken, die uns in der täglichen Arbeit rund um Fahrrad-Sicherheit, -Technik und -Bedienungsanleitungen auffallen, publizieren wir auch in Artikeln in den führenden Fachmagazinen TOUR – Europas Rennrad-Magazin Nr. 1, BIKE – Das Mountainbike Magazin Europas Nr. 1 und E-Bike – Das Pedelec-Magazin, um diese für die Branche wichtigen Informationen einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auch die Eurobike Show Daily, Messezeitschrift der jährlich stattfindenden Eurobike Show, gibt uns seit vielen Jahren die Möglichkeit, unsere Sicht auf wichtige Entwicklungen in der Fahrradbranche in ganzseitigen Artikeln auszuführen.

Darüber hinaus sprechen wir regelmäßig in unabhängigen Fachvorträgen über alle Bereiche der Fahrradtechnik und des Fahrradmarktes. Auch weitere Fach- bzw. Branchenzeitschriften sowie immer häufiger Radio und Fernsehen zitieren uns in ihren Medienberichten und zeigen uns, dass wir mit unseren Hinweisen genau richtig liegen. In der Rubrik AKTUELL erfahren Sie laufend alle Neuigkeiten aus unseren Fachbereichen. Diese Berichte und Publikationen sortieren wir für Sie chronologisch bzw. nach Interessensgebieten.

Spiegel-Online 06.02.2020

Wie sicher sind Kinder auf dem Fahrrad?

Elterntaxi mit Pedalen – Viele Eltern transportieren ihren Nachwuchs wie selbstverständlich mit dem Rad durch den Stadtverkehr. Dabei ist unklar, wie gefährlich das ist. Sicherheitsexperten fordern ein Umdenken.

Ob im Anhänger, auf dem Kindersitz oder im Lastenrad thronend: In Metropolen gehört das Elterntaxi ohne Verbrennungsmotor inzwischen fest zum Stadtbild. Gerade auf Kurzstrecken in die Schule oder zur Krippe ist das Rad eine hervorragende Alternative zum Stau in der Rushhour – vorausgesetzt natürlich, die Kinder kommen genauso sicher an wie bei einer Fahrt im Auto. Ob das der Fall ist, lässt sich allerdings gar nicht so leicht beantworten.

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Lastenräder: Sicherheitstests dringend benötigt

Kommt es zum Unfall, haben Anhänger, Kindersitze und Lastenräder unterschiedliche sicherheitsrelevante Vor- und Nachteile. Crashtests haben gezeigt, dass Anhänger, deren Gerüst aus Aluminium besteht und die einen Überrollbügel haben, einen eigenen Schutzraum bieten. Bei einem Überschlag ist der Kopf des Kindes auch ohne Helm geschützt. Das passiert aber nur selten. Meistens werden Anhänger bei Kollisionen eher zur Seite geschoben, statt sich zu überschlagen. Bei Kindersitzen, die beispielsweise hinter dem Sattel des Erwachsenen befestigt sind, ist es die große Fallhöhe, die bei einem Sturz ein Risiko darstellt.

Nach Crashtests von Lastenrädern, bei denen die Sicherheit von Kindern im Mittelpunkt steht, sucht man vergebens. Dementsprechend gibt es keine Erkenntnisse darüber, wie sie sich in den unterschiedlichen Schadensszenarien verhalten. Außerdem gibt es kaum rechtliche Sicherheitsvorgaben, wie etwa die Anschnallpflicht im Auto. "Da ist noch viel Wildwuchs im Thema", sagt Dirk Zedler, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Fahrräder und Elektrofahrräder, der seit über 20 Jahren als Gutachter unter anderem für Rechtsanwälte, Hersteller und Versicherer tätig ist. Kinder säßen unangeschnallt auf Bänken, könnten die Arme raushalten und den Fahrer ablenken.

Anschnallpflicht für Kinder in Lastenrädern?

Zedler plädiert für eine Anschnallpflicht. Man könne das gut mit den Tests von Kindersitzen im Autobereich vergleichen. Bei einem Frontalaufprall schieße das Kind wie eine Kanonenkugel nach vorn. Ein Vier-Punkt-Gurt verhindere das. Wird das Kind dann wieder zurückgeschleudert, sei entscheidend, ob der Kopf ausreichend abgestützt werde. Und wenn das Lastenrad umkippe, müsse der Kopf links oder rechts eine gewisse Führungssicherung haben. Lastenräder sind schwer. Erst recht, wenn zwei Kinder damit kutschiert werden. Daher sind Modelle mit elektronischem Motor beliebt. Je höher die Last, desto wichtiger sind gute Bremsen und eine stabile Straßenlage bei hohen Geschwindigkeiten. "Man kennt das von Motorradtests, dass der Lenker flattern und der Rahmen pendeln kann", so Zedler. Eine gute Federung sei ebenfalls wichtig: Mit 15 oder 25 km/h über einen Kanaldeckel zu fahren, sei ein großer Unterschied. Lastenräder gibt es auch als S-Pedelecs. Einige Modelle, die bis zu 45 km/h fahren, sehen auch den Transport von Kindern vor. Bei Anhängern sieht das anders aus: Sie dürfen nicht von S-Pedelecs gezogen werden. Wer also mit seinen Kindern an Bord besonders lange Strecken zurücklegen will, kann auf schnelle Lastenräder zurückgreifen. Eine gute Sicherung ist dann umso wichtiger.

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Autorin: Lena Frommeyer

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