Medienberichte und Publikationen rund um Fahrräder, Pedelecs, Technik und Sicherheit

Die häufigsten Sicherheitsrisiken, die uns in der täglichen Arbeit rund um Fahrrad-Sicherheit, -Technik und -Bedienungsanleitungen auffallen, publizieren wir auch in Artikeln in den führenden Fachmagazinen TOUR – Europas Rennrad-Magazin Nr. 1, BIKE – Das Mountainbike Magazin Europas Nr. 1 und E-Bike – Das Pedelec-Magazin, um diese für die Branche wichtigen Informationen einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auch die Eurobike Show Daily, Messezeitschrift der jährlich stattfindenden Eurobike Show, gibt uns seit vielen Jahren die Möglichkeit, unsere Sicht auf wichtige Entwicklungen in der Fahrradbranche in ganzseitigen Artikeln auszuführen.

Darüber hinaus sprechen wir regelmäßig in unabhängigen Fachvorträgen über alle Bereiche der Fahrradtechnik und des Fahrradmarktes. Auch weitere Fach- bzw. Branchenzeitschriften sowie immer häufiger Radio und Fernsehen zitieren uns in ihren Medienberichten und zeigen uns, dass wir mit unseren Hinweisen genau richtig liegen. In der Rubrik AKTUELL erfahren Sie laufend alle Neuigkeiten aus unseren Fachbereichen. Diese Berichte und Publikationen sortieren wir für Sie chronologisch bzw. nach Interessensgebieten.

Fahrstil 11 von 09/2013

VOM FÜHLEN ZUM MESSEN

Mit aufwendigen Tests treibt das Magazin "Tour" seit Jahren die Entwicklung des Rennrades voran. Über die stetige Suche einer Zeitschrift nach Sicherheit, Vergleichbarkeit und "geilen Rädern".

"Als Robert und ich bei Tour angefangen haben, gab's in der deutschen Fahrradbranche ja kaum zehn Ingenieure. Inzwischen sitzen bei mancher Fahrradfirma zehn", sagt Dirk Zedler, Fahrradsachverständiger und laut Selbsteinschätzung ein Freak. Zedler schreibt seit 1994 für Tour und hat mit Robert Kühnen, einem weiteren lngenieur, dem Test­ und Technik-Ressort des Magazins seinen Stempel aufgedrückt – und damit einen nicht zu unterschätzenden Anteil an der von ihm geschilderten Entwicklung. (…) 

VOM GUTACHTEN ZUR VERGLEICHBARKEIT

(…) Dirk Zedler stammt aus einer eher dem Auto zugeneigten Familie, doch er hat sich für das Fahrrad als Arbeits- und Lebensinhalt entschieden, hat seine Abschlussarbeit im Maschinenbau über Scheibenradverkleidungen aus Carbon verfasst und wird nach der Arbeit im Radladen Fahrradsachverständiger. In dieser Funktion bekommt er die Schattenseiten der konstruktiven Experimentierfreude und unterschätzenden Nachlässigkeit jener Tage wie mit einem Brennglas vor Augen geführt. Denn wenn Räder und Komponenten folgenreich versagen, ist er der Fachmann vor Gericht, der den Schadensfall zu beurteilen hat. Die tragischen Unfallgeschichten hat er inklusive.

(…) Mit der Gründlichkeit des Ingenieurs wird Zedler in den nächsten Jahren daran gehen, das Fahrrad besser zu machen. Nach einem kurzen Intermezzo bei Velo wird er für die Tour schreiben, die damals noch nicht ausschließlich aufs Rennrad fokussiert ist. Seine Artikel (und jene, die von seiner Arbeit beeinflusst sind) befassen sich mit kollabierenden Federgabeln – "Achtung Bruchgefahr!" –, mit versagenden Sattelstützen – "Schleudersitz?" – und mit gefährlichen Schutzblechhalterungen am Vorderrad, die im Ernstfall zur Laufradblockade führen und den Radfahrer unvermittelt über den Lenker absteigen lassen: "Gefahr Schutzbleche". Diese aufrüttelnden Headlines und die folgenden mahnenden Texte mögen dem einen oder anderen Leser, der sich mit seinem als Kultobjekt verehrten Rad und seinem Hersteller innig identifiziert, wie Panikmache vorkommen. Bei Lichte betrachtet decken sie jedoch wirkliche Gefahrenquellen auf und nehmen das Fahrrad ernst, als Fahrzeug, das sich an den Kriterien des Fahrzeugbaus messen lassen muss.  

(…)

www.fahrstil-magazin.de

Autor: Gerolf Meyer

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