Medienberichte und Publikationen rund um Fahrräder, Pedelecs, Technik und Sicherheit

Die häufigsten Sicherheitsrisiken, die uns in der täglichen Arbeit rund um Fahrrad-Sicherheit, -Technik und -Bedienungsanleitungen auffallen, publizieren wir auch in Artikeln in den führenden Fachmagazinen TOUR – Europas Rennrad-Magazin Nr. 1, BIKE – Das Mountainbike Magazin Europas Nr. 1 und E-Bike – Das Pedelec-Magazin, um diese für die Branche wichtigen Informationen einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auch die Eurobike Show Daily, Messezeitschrift der jährlich stattfindenden Eurobike Show, gibt uns seit vielen Jahren die Möglichkeit, unsere Sicht auf wichtige Entwicklungen in der Fahrradbranche in ganzseitigen Artikeln auszuführen.

Darüber hinaus sprechen wir regelmäßig in unabhängigen Fachvorträgen über alle Bereiche der Fahrradtechnik und des Fahrradmarktes. Auch weitere Fach- bzw. Branchenzeitschriften sowie immer häufiger Radio und Fernsehen zitieren uns in ihren Medienberichten und zeigen uns, dass wir mit unseren Hinweisen genau richtig liegen. In der Rubrik AKTUELL erfahren Sie laufend alle Neuigkeiten aus unseren Fachbereichen. Diese Berichte und Publikationen sortieren wir für Sie chronologisch bzw. nach Interessensgebieten.

TOUR 03/2007

Prozessbericht

Tour hat das seit Jahren bewährte Test-Verfahren erweitert und weiterentwickelt.

Lenkkopfsteifigkeit - Fahrstabilität

Die Steifigkeit eines Rahmens im Lenkkopf ist entscheidend für den Fahreindruck und die Sicherheitsreserve eines Rennrades in schwierigen Fahrsituationen. Die TOUR-Messung der Lenkkopfsteifigkeit zeigt an, wie spurtreu sich ein Rad verhält, wenn es durch Fahrbahneinflüsse, Windböen oder den vor Kälte zitternden Fahrer angeregt wird. Hohe Messwerte bedeuten hohe Sicherheit gegen ungewolltes Aufschaukeln (Lenkerflattern) und vermitteln Präzision - vor allem bei hohem Tempo. Seit Januar ersetzt der neue, jetzt transportable Prüfstand seinen seit vielen Jahren bewährten Vorgänger. Das Messprinzip bleibt unverändert, und die Ergebnisse sind vergleichbar. Der Rahmen wird per Schnellspanner an den hinteren Ausfallenden waagrecht in den Prüfstand eingespannt und mittig unter dem Steuerrohr abgestützt. Anstelle der Gabel wird eine Stahlstange durch das Steuerrohr geführt und über zwei Konen fixiert. Während das vom Auflagepunkt einen Meter entfernte Prüfgewicht den Rahmen verwindet, zeigt die 400 Millimeter entfernte Messuhr die Auslenkung an. Aus dem eingeleiteten Torsionsmoment und der Auslenkung berechnet TOUR dann die Lenkkopfsteifigkeit in Newtonmeter pro Grad (Nm/°). Die Fahrstabilität geht mit 15 Prozent in die Endnote ein.

Komfort: Rahmen

Unnötige Härte führt zusammen mit den ständigen Fahrbahnerschütterungen zu vorzeitiger Ermüdung des Fahrers. Komfort ist deshalb auch beim Rennrad ein wichtiger Aspekt. Spezielle Rahmenformen und die Möglichkeit, Carbonteilen durch die Ausrichtung der Carbonfasern bestimmte richtungsabhängige Eigenschaften mitzugeben, können Diamantrahmen erstmals deutlich komfortabler machen als ihre klassischen Vorgänger aus Stahl oder Alu. Mit dem neu geschaffenen Komfortprüfstand kann TOUR jetzt den Rahmenkomfort nachprüfen. Das Rahmen-Set wird an den Ausfallenden senkrecht stehend eingespannt. Rahmen und Gabel können durch die Vorderrad-Rolle realistische Ausweich- und Einfederbewegungen ausführen. Es wird eine passende Sattelstütze montiert und eine Sitzhöhe von 750 Millimetern zwischen Tretlagermitte und Sattelgestellmitte eingestellt. 70 Millimeter hinter dem Schnittpunkt von Sitzrohr und Sattelgestell greift senkrecht die Prüfkraft (102,7 Kilogramm) an. Parallel dazu wird im gleichen Abstand der Federweg gemessen. Dividiert man die Prüfkraft durch den Weg, ergibt sich die Federhärte des Rahmens, die mit 7,5 Prozent in die Endnote eingeht.

Autor: Matthias Borchers

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