Medienberichte und Publikationen rund um Fahrräder, Pedelecs, Technik und Sicherheit

Die häufigsten Sicherheitsrisiken, die uns in der täglichen Arbeit rund um Fahrrad-Sicherheit, -Technik und -Bedienungsanleitungen auffallen, publizieren wir auch in Artikeln in den führenden Fachmagazinen TOUR – Europas Rennrad-Magazin Nr. 1, BIKE – Das Mountainbike Magazin Europas Nr. 1 und E-Bike – Das Pedelec-Magazin, um diese für die Branche wichtigen Informationen einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auch die Eurobike Show Daily, Messezeitschrift der jährlich stattfindenden Eurobike Show, gibt uns seit vielen Jahren die Möglichkeit, unsere Sicht auf wichtige Entwicklungen in der Fahrradbranche in ganzseitigen Artikeln auszuführen.

Darüber hinaus sprechen wir regelmäßig in unabhängigen Fachvorträgen über alle Bereiche der Fahrradtechnik und des Fahrradmarktes. Auch weitere Fach- bzw. Branchenzeitschriften sowie immer häufiger Radio und Fernsehen zitieren uns in ihren Medienberichten und zeigen uns, dass wir mit unseren Hinweisen genau richtig liegen. In der Rubrik AKTUELL erfahren Sie laufend alle Neuigkeiten aus unseren Fachbereichen. Diese Berichte und Publikationen sortieren wir für Sie chronologisch bzw. nach Interessensgebieten.

Augsburger Allgemeine, 17.09.2016

Doppelter Sattelbruch

Warum Radler in Rio ihren Sitz verlieren

Augsburg. Wenn am Fahrrad etwas kaputtgeht, ist das nicht ungewöhnlich. Hin und wieder ist der Reifen platt oder die Schaltung hakt. Dass einem der Sattel weg bricht, kommt aber selten vor. Zumindest, wenn es sich bei dem Rad nicht um ein rostiges Modell aus den 50er Jahren handelt. Oder doch nicht?

Ri0 2016, Sattelbruch Bahnfahrrad, Zedler

Bei den Spielen von Rio hat sich diese Kuriosität innerhalb weniger Wochen gleich zweimal ereignet – bei Olympia und den Paralympics. Und das unter professionellen Bedingungen, bei den größten Sportevents der Welt. Betroffen waren die Bahnradfahrerin Kristina Vogel, die beim Endspurt ihren Sattel verlor, und Hans-Peter Durst, dessen Sitz sich bereits kurz nach dem Start gelöst hatte.

Der Radsachverständige Dirk Zedler aus Ludwigsburg hat eine Erklärung dafür. Bei Vogels Bahnrad handle es sich um ein extrem leichtes Carbon Modell. Entstehen durch zu viel Druck, etwa durch zu fest angezogene Schrauben an der Sattelstütze, kleine Risse im Carbon, wird das Material instabil.

Am Modell von Hans-Peter Durst ist der Sattel angebracht wie bei einem gewöhnlichen Rad. Rahmenbauer Sven Krautscheid hat es entworfen und zusammengebaut: "Der Sattel wird mit zwei Schrauben befestigt. Eine davon ist gebrochen", erklärt er. Bedingt durch einen Materialfehler, wie Krautscheid vermutet.

Ein Problem, das häufig auftritt, sagt Dirk Zedler – bei Profiradlern wie auch der älteren Dame, die einmal die Woche zum Markt fährt. "Die Schrauben am Sattel müssen richtig fest gezogen werden, am besten mit einem Drehmomentschlüssel", empfiehlt der Experte. Viele Radler würden das vernachlässigen. Eine Schraube, die aber anfange, leicht zu wippen, breche schnell ab. "Im Falle von Hans-Peter Durst kann es auch der Montage geschuldet sein. Also wenn ein Rad oft auseinander- und wieder zusammengebaut wird", erklärt Zedler. Er ist froh, dass den Sportlern nichts passiert ist: "Sie haben gut reagiert, weil sie Profis sind. Normale Radfahrer wären schwer gestürzt."

Autor: René Lauer

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