Medienberichte und Publikationen rund um Fahrräder, Pedelecs, Technik und Sicherheit

Die häufigsten Sicherheitsrisiken, die uns in der täglichen Arbeit rund um Fahrrad-Sicherheit, -Technik und -Bedienungsanleitungen auffallen, publizieren wir auch in Artikeln in den führenden Fachmagazinen TOUR – Europas Rennrad-Magazin Nr. 1, BIKE – Das Mountainbike Magazin Europas Nr. 1 und E-Bike – Das Pedelec-Magazin, um diese für die Branche wichtigen Informationen einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auch die Eurobike Show Daily, Messezeitschrift der jährlich stattfindenden Eurobike Show, gibt uns seit vielen Jahren die Möglichkeit, unsere Sicht auf wichtige Entwicklungen in der Fahrradbranche in ganzseitigen Artikeln auszuführen.

Darüber hinaus sprechen wir regelmäßig in unabhängigen Fachvorträgen über alle Bereiche der Fahrradtechnik und des Fahrradmarktes. Auch weitere Fach- bzw. Branchenzeitschriften sowie immer häufiger Radio und Fernsehen zitieren uns in ihren Medienberichten und zeigen uns, dass wir mit unseren Hinweisen genau richtig liegen. In der Rubrik AKTUELL erfahren Sie laufend alle Neuigkeiten aus unseren Fachbereichen. Diese Berichte und Publikationen sortieren wir für Sie chronologisch bzw. nach Interessensgebieten.

Frankfurter Allgemeine, 25.11.2013

Stiftung Warentest - Der Streit über den E-Bike-Test geht weiter

Die Stiftung Warentest hat sich öffentlich mit ihren Kritikern aus der Fahrradbranche auseinandergesetzt. Bei einer Podiumsdiskussion sorgte der umstrittene Test von Elektrofahrrädern abermals für Aufregung. 

Holger Brackemann, das für den Bereich Untersuchungen zuständige Mitglied der Geschäftsleitung der Stiftung, hat auf der Mitgliederversammlung des Branchenverbands Verbund Service und Fahrrad (VSF) bei einer Podiumsdiskussion den umstrittenen Test von Elektrofahrrädern im Juni verteidigt. (…)

Mehr Fahrrad-Know-how

Außer Schär und Brackemann saßen diskutierend auf dem VSF-Podium Dirk Zedler, Diplomingenieur und Geschäftsführer des Zedler Instituts für Fahrradsicherheit und Dietrich Sudikatis, Geschäftsführer des Fahrradfachgeschäfts Radgeber Linden in Hannover. Der schilderte, dass unmittelbar nach Veröffentlichung des Tests, die von verschiedener Seite als "reißerisch" kritisiert wurde, eine Kundin ihr Elektrorad habe zurückgeben wollen, weil sie der Ansicht war, der Test der Stiftung habe ergeben, solch ein Fahrzeug dürfe gar nicht verkauft werden.

Zedler meinte, die Stiftung brauche mehr Fahrrad-Know-how. Er warf den externen Testern der Stiftung indirekt vor, aus Kostengründen eine fehlerhafte Einspannung des Rahmens vorgenommen und damit den ungewöhnlichen Bruch des Flyer-Rahmens provoziert zu haben. Dass andere Rahmen nicht gebrochen seien, sei ein "schwaches Argument". Aus dem fachkundigen Publikum der Diskussion kam die Erläuterung: "Ein weicherer Rahmen verträgt bei fester Einspannung viel mehr Lastwechsel - bloß hat das mit Qualität nichts zu tun." Mehrfach wurde auf dem Podium und aus dem Publikum heraus verlangt, man hätte seitens der Stiftung versuchen sollen, die Laborergebnisse in der Realität zu validieren, etwa, indem man beim Handel und seinen Werkstätten nachgefragt hätte, ob Fälle wie die Befunde der Tester aus der Praxis bekannt seien.

Bereitschaft zum Dialog

(…) Seitens des VSF werde man auf Einladung der Stiftung in dem im Dezember tagenden Fachbeirat zum nächsten Pedelec-Test vertreten sein. "Man muss gucken, ob den Versprechungen von Dialog und Transparenz Taten folgen", meinte Herresthal. Er spielte damit darauf an, dass Brackemann auf dem VSF-Kongress Vivavelo 2010 schon einmal mehr Kooperation versprochen hatte. Während der Diskussion hatte auch Dirk Zedler dieses Versprechen erwähnt: Ihm sei damals die Offenlegung von Prüfkriterien zugesichert worden. "Darauf warte ich noch heute", sagte Zedler in Bad Boll.

Autor: Hans-Heinrich Pardey

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