Medienberichte und Publikationen rund um Fahrräder, Pedelecs, Technik und Sicherheit

Die häufigsten Sicherheitsrisiken, die uns in der täglichen Arbeit rund um Fahrrad-Sicherheit, -Technik und -Bedienungsanleitungen auffallen, publizieren wir auch in Artikeln in den führenden Fachmagazinen TOUR – Europas Rennrad-Magazin Nr. 1, BIKE – Das Mountainbike Magazin Europas Nr. 1 und E-Bike – Das Pedelec-Magazin, um diese für die Branche wichtigen Informationen einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auch weitere Fach- bzw. Branchenzeitschriften sowie immer häufiger Radio und Fernsehen zitieren uns in ihren Medienberichten und zeigen uns, dass wir mit unseren Hinweisen genau richtig liegen.

In der Rubrik AKTUELL erfahren Sie laufend alle Neuigkeiten aus unseren Fachbereichen. Diese Berichte und Publikationen sortieren wir für Sie chronologisch bzw. nach Interessensgebieten.

Guten Tag,

ein tolles Fahrradjahr geht zu Ende: Durchgängig schönes Wetter, der Radsport ist nicht mehr alleiniger Buhmann durch längst fällige, negative Berichte aus anderen Sportwelten, eine Politik, die sich langsam dem Fahrrad öffnet, und eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung in der Branche soweit man hört.

Wir sind glücklich, Teil dieser uneingeschränkt positiven Entwicklung sein zu dürfen und blicken auf ein überaus herausforderndes, aber zugleich sehr erfolgreiches Jahr zurück.
Besten Dank allen unseren Kunden für ein rekordverdächtiges Wachstum über alle Geschäftsfelder hinweg.

Mein persönlicher Dank gilt dem ganzen Team, das sich dieser enormen Belastung gestellt und mit vollem Einsatz super bewältigt hat. Sollte doch etwas nicht ad hoc erledigt worden sein, so bitten wir um weihnachtlich milde Nachsicht.

 

Um Sie künftig weiterhin kompetent und tatkräftig sowie effizient und schnell unterstützen zu können, haben wir entscheidende Weichen gestellt. Neben personeller Verstärkung habe ich letzte Woche den Kaufvertrag für ein Grundstück unterzeichnet. Im Frühjahr wird wenige Meter vom aktuellen Firmensitz der Spatenstich für das neue Fahrrad-Technologiezentrum erfolgen.

Herzenssache ist das darin entstehende Fahrrad-Veranstaltungsmuseum. Aus rund 300 erlesenen, zeitgeschichtlichen Veloexponaten, die wir mit einem befreundeten Sammler zusammengetragen haben, können wir ab 2017 thematisch wechselnde Ausstellungen aufbauen. Gerne lade ich Sie jetzt schon ein, im Schulungstrakt Ihre Vertriebs- oder Händlerschulungen oder ähnliche Veranstaltungen auszurichten.

Mit positivem Blick in die Zukunft wünsche ich Ihnen auch im Namen des gesamten Zedler-Teams Frohe Weihnachten, einen guten Rutsch in ein erfolgreiches 2016 und für die kommenden Tage etwas Ruhe und Erholung

 

Ihr Dirk Zedler

P.S. Die Zeit über Weihnachten und den Jahreswechsel werden wir nutzen, um für das nächste Jahr neue Kräfte zu sammeln. "Zwischen den Jahren" können Sie uns nur unter info(at)zedler.de erreichen. Ab dem 11. Januar 2016 sind wir dann wieder voller Tatendrang für Sie da.

 


 

Statt Geschenken

Wie in den Jahren zuvor haben wir auf Geschenke an unsere Geschäftspartner verzichtet und vergangene Woche jeweils einen namhaften Betrag an verschiedene Organisationen für mehr Menschlichkeit, in Krisengebiete und für den Naturschutz gespendet.
Damit möchten wir auch unseren Beitrag für weniger Transportverkehr auf den ohnehin in der Weihnachtszeit total überlasteten Straßen leisten.

 


 

Sie wollen mit uns ins Gespräch kommen?

Dirk Zedler hält am 21. und 22. Januar 2016 Vorträge bei der Battery University.

 

 


 

Bei vivavelo dem Kongress der Fahrradwirtschaft in Berlin am 18. und 19. April 2016 können Sie ebenfalls Vorträge von Dirk Zedler erleben.

Guten Tag,

vor ein paar Wochen wurde die erste Revision von Teilen der seit Januar 2015 gültigen und seit August 2015 bindenden ISO 4210 veröffentlicht. Auf den ersten Blick weicht auch die neuste Edition der ISO 4210 nur in Details von den bisherigen EN-Normen für Fahrräder ab. Wie so oft steckt die Tücke jedoch genau in diesen Details, weshalb einige Änderungen gegenüber dem bisherigen Prüfablauf, das heißt der Reihenfolge, erforderlich sind.

Auch die Bewertungen hinsichtlich der Einordnung von Rissen und Brüchen sind etwas anders, und damit besser geworden, weshalb erweiterte Prüfszenarien mit demselben Bauteil möglich sind. Dies haben wir zum Anlass genommen, um unsere bisherigen, (schon) über die Norm hinaus erweiterten Prüfkriterien, bis hin zu Advanced+, "auf den Prüfstand zu stellen" und abermals zu verbessern.

Nachdem wir die Prüfungen gemäß ISO für Sie seit längerer Zeit in unserem Labor durchführen, haben wir diese erweiterten typspezifischen Anforderungen bereits hinlänglich erprobt. Dieses hausintern durchgeführte "Benchmarking" bringt Ihnen die Gewissheit über die Aussagekraft der Ergebnisse. Nun ist es Zeit, die dazu passenden Preislisten zu veröffentlichen. Die gute Nachricht: Einige Prüfungsabläufe bei Bauteilen sind preisgünstiger geworden, zum Beispiel die Advanced und Advanced+ Prüfungen von Mountainbike-Rahmen.

Das ist leider nicht bei allen Bauteilen der Fall, daher eine Bitte von meiner Seite: Wir führen typischerweise komplette, das heißt vollständig normkonforme Prüfungen durch. Schauen Sie daher bei Preisvergleichen genau hin, ob die vielen und sich ergänzenden Anforderungen pro Bauteil von anderen Anbietern tatsächlich abgeprüft werden. Sonst vergleichen Sie möglicherweise Äpfel mit Birnen.

Eine schöne Adventszeit wünscht im Namen des gesamten Teams,
Dirk Zedler

 


 

ISO – Für und Wider

Oft werden Normprüfungen, so auch die noch junge ISO 4210, argwöhnisch betrachtet. Dieser Argwohn ist jedoch unbegründet. Basierend auf der altehrwürdigen DIN 79100 aus den Neunzigern, wurden 2006 die EN-Normen in Kraft gesetzt. Diese Normen wurden nun unter dem Dach der International Organization for Standardization mit moderaten Änderungen in die weltweit anerkannten ISO-Standards 4210 und 8098 überführt.

Nach fast einem Jahr ISO-Prüfen ziehen wir eine positive Bilanz. Anders ausgedrückt: Würden alle Fahrräder nach den ISO-Anforderungen geprüft und hätten sie diese bestanden, hätten die fünf Sachverständigen unserer Gutachtensparte weniger zu tun.

In mehreren Fällen haben Nachprüfungen unter Normanforderungen ergeben, dass Bauteile, die im Feld versagten, dies auch auf dem Prüfsystem wiederholgenau taten. Sowohl die entstandenen Unfälle als auch die ganze Abwicklung und die damit verbundenen Kosten der Schadenfälle wären leicht zu vermeiden gewesen.

Wichtig dabei: Die Kombination aus Ermüdung, Überlast und Stoßprüfung muss in intelligenter Reihenfolge und zudem komplett an einem Bauteil abgeprüft werden. Nur so ist die Aussagekraft gegeben. Deshalb führen wir bevorzugt komplette Prüfungen durch.

Erlaubt, aber fatal: Die einzelnen Prüfungen dürfen jeweils an einem neuen Prüfling durchgeführt werden. Diese Lücke in der Norm sollten Sie im Interesse der Verlässlichkeit Ihrer Produkte allerdings nicht nutzen.

 


 

ISO + EN = sicher?

Wichtig zu wissen: Nur die Fahrradtyp-spezifischen ISO-Anforderungen zu erfüllen, reicht nicht aus, wenn

  • Fahrräder sportlich oder intensiv genutzt werden,
  • ein höheres zulässiges Gesamtgewicht erlaubt wird als das implizite ISO-Normgewicht von 100 kg und
  • die Zielgruppe besondere Anforderungen stellt (Elterntaxi mit Anhänger, Radkuriere, All-Mountain, Enduro etc.). 

Daher ergänzen wir bei unseren Basic-, Advanced und Advanced+ Anforderungen oberhalb der Norm in den Lastarten, die spezifisch für die Zielgruppe sind. Im Ergebnis belasten wir zum Beispiel ein Rennrad mehr im Bereich des Antriebsstrangs, wo auch in der Realität die höchsten Belastungen wirken. Brüche treten nämlich im Feld an der Kettenstrebe und im Bereich des Tretlagers auf.

Gleiches gilt auch für Pedelecs, die aktuell nach der EN 15194 geprüft werden sollen. Wir glauben nicht, wir wissen, dass die Norm-Prüfungen nicht ausreichen.

Welches Pedelec wiegt inklusive Fahrer nur normbasierte 100 Kilogramm? Denn bei 25 Kilogramm Fahrradgewicht bleiben nur 75 Kilogramm für Fahrer und Gepäck. Hand aufs Herz, da sind doch sogar die meisten von uns schon locker drüber.

 


 

ISO = weltweiter Standard = Enthaftung

Besuchte man in den vergangenen Jahren Fahrrad-Prüflabore, sah man typischerweise Kräfte und Lastspielzahlen aus den vergangenen EN-Normen. Das heißt, die zu ihrer Zeit fortschrittlichsten Normen waren in der Praxis schon weltweit akzeptiert.

Mit der ISO hat sich inhaltlich nicht viel geändert. Das Gewicht der Norm als Baustein zur Enthaftung für Hersteller in möglichen Schadenfällen dürfte jedoch ein Vielfaches höher sein. Grund hierfür ist die Teilnahme vieler Länder in den Normengremien. Mit Australien, den USA, Brasilien, China und uns Europäern sind Vertreter von vier Kontinenten vertreten.

Damit ist die Norm weltweit akzeptiert und sehr deutlich gestärkt worden. Anders gesagt, an der "Basis", das heißt an den bestandenen und pro Bauteil spezifischen Anforderungen aus der ISO Norm, führt kein Weg vorbei.

 


 

Komfort-Sattelstützen in bike – Das Mountainbike-Magazin Europa’s Nr.1

In Ausgabe 12/2015 der Zeitschrift bike erschien ein Test von Sattelstützen mit Komfort-Anspruch – mit interessanten Ergebnissen. Sowohl bei der Ermittlung der Steifigkeits-Messwerte als auch bei den Prüfungen zur Betriebsfestigkeit setzte Europa's größtes MTB-Magazin auf die Kompetenz des Laborteams im Zedler-Institut.

Gerade der Test der Betriebsfestigkeit verdeutlicht anschaulich, wie wir den Spagat zwischen Norm-Sicherheit und tatsächlicher Betriebsfestigkeit aktuell umsetzen. Basierend auf der ISO werden höhere Lasten, selbstverständlich mit reduzierter Anzahl in durchmischter Abfolge, abgeprüft.

Hauptsächlich werden die Lasten hinten in den Satteldummy eingeleitet. Das steht so in der Norm und ist grundsätzlich in Ordnung. Messungen der auftretenden Belastungen während der Fahrt – Stichwort: Realdatenerfassung – die wir unter anderem für die Magazine des Delius Klasing Verlags begleitet haben, stützen dies weitestgehend. Messungen gerade bei Mountainbikes, haben jedoch auch ergeben, dass gelegentlich Lasten über die Sattelspitze eingeleitet werden. Wechselnde Lasten sind besonders schädigend. Wenn diese beim realen Fahren auftreten, muss man das abprüfen, sonst beurteilt der Test die Bauteile nicht fair.

 


 

Helden der neuen Mobilität

Der baden-württembergische Minister für Verkehr und Infrastruktur, Winfried Hermann, überreichte den Preisträgern dieses erstmals ausgeschriebenen Landespreises ihre Urkunden (und Sachpreise).

Mittendrin Dirk Zedler, der für sein langjähriges Engagement für die Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit von Fahrrädern und Pedelecs ausgezeichnet wurde.

 


 

 


 

Sie wollen mit uns ins Gespräch kommen?

Dirk Zedler hält am 21. und 22. Januar 2016 Vorträge bei der Battery University.

 


 

Bei vivavelo dem Kongress der Fahrradwirtschaft in Berlin am 18. und 19. April 2016 können Sie ebenfalls Vorträge von Dirk Zedler erleben.

Guten Tag,

nie waren die Zeiten für den Mobilitätsumbruch besser als heute. Die Autoindustrie demontiert sich teils selbst. Nur noch Ewiggestrige glauben an die anhaltende Monopolstellung des Autos. Auch die Politik dreht sich allmählich.
In Baden-Württemberg, dem Land von Mercedes Benz und Porsche, unternimmt die Regierung einige Anstrengungen, durch die sinnvolle Verknüpfung verschiedener Verkehrsträger positiven Einfluss auf den Verkehr und die Emissionen zu nehmen. Eine der Maßnahmen ist die Kampagne "Heldinnen und Helden der neuen Mobilität", die verdienten Persönlichkeiten aus diesem Bereich Anerkennung verschafft und aufzeigen soll, wer hinter dem Wandel steht.

Meine Wahl zum "Helden" ist für mich ein deutliches Zeichen, dass die Jury, aber auch das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg, das Fahrrad und das Pedelec als gleichberechtigtes Verkehrsmittel wahrnehmen.
Aktuell läuft die öffentliche Abstimmung, bei der jeder aus den zehn gewählten Helden seine drei Favoriten auswählen kann. Dazu sind im Internet kurze Videos hinterlegt, die die Arbeit der Titelträger aufzeigen. Um den Wert des Titels "Held der neuen Mobilität" für das Fahrrad noch weiter nach vorne zu bringen, freue ich mich über Ihre Stimme zum Publikumsliebling.

Weitere Themen dieses Newsletters sind die neue ISO, eine Schulung zum "Recht in der Fahrradwelt" in Kooperation mit der Kanzlei Reuschlaw und die erfreuliche Wendung im medial heiß diskutierten Thema "Tauschteile bei Pedelecs".

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Dirk Zedler

 


 

ISO, EN oder doch lieber DIN?

"Nach was sollen wir denn nun prüfen?", ist eine der häufigsten Fragen der letzten Wochen. Die Antwort ist einfach: Nach ISO und selbstverständlich, je nach Anforderungen an das Fahrrad, darüber hinaus.

Die ISO 4210 ist die seit dem 01.08.2015 einzig gültige Fahrradnorm für City- und Trekkingräder, Mountainbikes, Rennräder und Jugendräder. Alle der ISO angeschlossenen Länder mussten die bisherigen Landesnormen zurückziehen und die ISO als Landesnorm übernehmen. In Deutschland heißt die Norm daher DIN EN ISO 4210. In Frankreich NF EN ISO 4210, in Großbritannien BS EN ISO 4210 und so weiter. Was die Mindestanforderungen an die Fahrradsicherheit angeht, sind nun Länder von A wie Australien bis U wie United States auf einem Niveau. Aus diesem Grund ist die auf der bisherigen EN basierende, moderat angepasste ISO als sehr positiv zu betrachten, denn sie gilt (fast) auf der ganzen Welt.

In Sicherheit wiegen kann man sich jedoch nach einer erfolgreich absolvierten ISO-Prüfung nicht. Intensiv genutzte Fahrräder, höhere Zuladungen oder, im Falle von Mountainbikes, härtere Einsatzbedingungen erfordern härtere Prüfungen.

Das soll keine Angstmache sein, das sind schlicht die Erfahrungen unserer Prüfkunden. Diese hatten in der Vergangenheit trotz erfolgreicher Normprüfungen durch den Lieferanten in Asien wiederholt Brüche der Bauteile im Feld. Mit intelligenten Prüfungen über die Norm hinaus lässt sich die Reklamationsquote spürbar senken und das Risiko, einen gravierenden Schaden verantworten zu müssen, verringert sich.

In den nächsten Newslettern werden wir Sie tiefer gehend über die ISO informieren.

 


 

Ausgezeichnete Heldinnen und Helden der neuen Mobilität: Mitmachen und online abstimmen

In der offiziellen Verlautbarung des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg ist zu lesen:

Die Landesauszeichnung "Heldinnen und Helden der neuen Mobilität" nähert sich ihrem Höhepunkt: Der Online-Wahl von drei Publikumsfavoriten, welche dann bei einer öffentlichen Prämierungsveranstaltung am 25. November 2015 in Stuttgart bekannt gegeben und durch Minister Winfried Hermann ausgezeichnet werden.

Seit dem 14. September 2015 haben die Bürger die Chance, anhand von spannenden Kurzfilmen insgesamt drei Favoriten zu wählen und damit drei persönliche Publikumsheldinnen oder -helden zu küren.
Die Kampagne "Neue Mobilität: bewegt nachhaltig" des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg möchte denjenigen Rückenwind geben, die aktiv die nachhaltige Mobilität im Land mitgestalten – sei es als Forscher, als Busfahrer, als Unternehmer oder in anderer Funktion. Dazu wurde die Landesauszeichnung "Heldinnen und Helden der neuen Mobilität" ins Leben gerufen.

Im Frühjahr 2015 konnten sich engagierte Berufstätige in allen Bereichen der nachhaltigen (Personen-)Mobilität bewerben oder durch Dritte nominiert werden. Das Kampagnenteam hat zahlreiche interessante Bewerbungen und Nominierungen erhalten. 

Eine Fachjury tagte im Juli 2015 und hatte die schwere Aufgabe, aus den zahlreichen beeindruckenden Bewerbungen und Nominierungen insgesamt zehn Preisträgerinnen und Preisträger auszuwählen.

Diese gewählten "Heldinnen und Helden der neuen Mobilität" finden Sie ab sofort in spannenden Kurzfilmen portraitiert und der breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Jetzt sind Sie an der Reihe, Ihre "Heldin oder Ihren Helden der neuen Mobilität" über das Online-Voting zum Gewinner zu machen: Jede Stimme zählt – unterstützen Sie Ihre Heldin oder Ihren Helden.

 


 

Teiletausch bei Pedelecs: Ja oder nein?

In Schulungen, Vorträgen und Presseinformationen klären wir vom Zedler-Institut seit vielen Monaten über das Risiko auf, dass beim Tausch von Bauteilen an Pedelecs das CE-Kennzeichen erlöschen kann.
Nachdem das Zedler-Institut das Thema vor zwei Jahren angestoßen hatte, wurden verschiedene Stimmen laut, die die Sachlage anders interpretierten.
Unser Credo war stets und ist es auch heute noch, dass ohne Urteil keine absolute Klarheit bestehen kann.

Am vergangenen Donnerstag diskutierten in unserem Büro in Ludwigsburg Vertreter des Zweirad-Industrie-Verbandes (ZIV e.V.) sowie des Händlerverbandes Verbund Service und Fahrrad (VSF g.e.V.) mit uns und entwickelten ein Arbeitspapier. Dieser Leitfaden wird nun in den Gremien der beiden Verbände abschließend beraten und hoffentlich bis 15. Oktober 2015 verabschiedet.

Ziel ist es, diesen bis Ende Oktober 2015 bei der AG Fahrrad vorzulegen und so einen noch breiteren Konsens dafür zu erzielen. Geschieht dies, ist dieser Leitfaden ein erster Schritt für Händler in Richtung Sicherheit bei der Reparatur und Anpassung von Pedelecs.

 


 

Business-Brunch: Haftungsfallen in der Fahrradindustrie

Sind Sie sattelfest in Recht? Das brauchen Sie nicht zu sein? Vorsicht! Viele Mitarbeiter von Fahrradherstellern und -händlern sind schon in die Falle getappt und haben viel Zeit damit verbracht, Versäumnisse aufzuholen.
Die auf Produkthaftungsrecht spezialisierte Kanzlei Reuschlaw veranstaltet zusammen mit uns einen kostenfreien Business-Brunch zu diesem Themenfeld.

Der Flyer fasst für Sie zusammen, was Sie neben Speis’ und Trank erwarten können. Melden Sie sich hier zur Veranstaltung am 13. November 2015 im Schulungszentrum von SRAM in Schweinfurt an.

 


 

Die Presse über uns oder "tue Gutes und lass' darüber berichten"

Held der Mobilität aus Ludwigsburg
LKZ 25.09.2015

Zedler-Mitarbeiter und -Geschäftspartner radelten für World Bicycle Relief
RadMarkt.de, 17.09.2015

Kilometergeld für die Aktion World Bicycle Relief
SAZbike, 09/2015

Quo Vadis S-Pedelec?
Eurobike Show Daily 2015 - Tag 3+4

Geld für einen guten Zweck
LKZ 09.09.2015

Einsatz zahlt sich aus
Bietigheimer Zeitung 09.09.2015

Kilometergeld einmal anders: Zedler-Institut spendet 21 Räder an World Bicycle Relief
Velototal.de 08.09.2015

Zedler-Institut: Mitarbeiter radeln für World Bicycle Relief
Velobiz vom 08.09.2015

Verschläft Stuttgart E-Bike-Trend?
Bietigheimer Zeitung 26.08.2015

Die Fahrradwerkstatt ist ein richtiger Renner
Marbacher Zeitung 03.07.2015

Prüfen und begutachten
der radlerist, 01/2015

 


 

Neu: Newsletter Prüfsysteme Performance

Seit vielen Jahren bieten wir nicht nur Prüfungen in unserem Labor an, sondern verkaufen unsere Performance Prüfsysteme auch an Hersteller.

Aufgrund des rasanten Fortschritts im Rahmen- und Gabelbau haben wir neues Zubehör entwickelt, damit auch Fahrradrahmen und Gabeln mit den neuen Achsstandards (Steckachsensysteme, Fat-Bike-Breiten etc.) solide auf den Prüfsystemen aufgenommen werden können und sich keine Messfehler einschleichen.

Attention, this newsletter will be published in English language only.

Kunden unserer Prüfsysteme oder solche, die es werden wollen, können hier den Newsletter abonnieren.

Please subscribe here.

Guten Tag,

spät im Jahr, aber umso sorgfältiger hat sich der NDR mit seiner Sendung "Markt" der Fahrräder angenommen. Offensichtlich durch eigene Erfahrungen der Redaktion angestoßen, wurden inkognito preisgünstige Räder in Baumärkten etc. erworben und mit unserer Mitwirkung in der Praxis und im Labor geprüft. Die Ergebnisse überraschten uns nicht. Hoffen wir, dass die Zuschauer die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Einen Link zur Sendung finden Sie unten stehend.

Um Ihnen Informationen zu verschiedenen Themenbereichen der Fahrradtechnik und -sicherheit noch zielgenauer und verständlicher zur Verfügung zu stellen, haben wir ab sofort einen weiteren Newsletter, speziell für Kunden unserer Prüfsysteme Performance.

Ebenfalls neu: Den Infobrief, den Sie gerade lesen, können Sie fortan auch in englischer Sprache erhalten.

Ich wünsche Ihnen einen guten Endspurt für die letzten Wochen vor der Eurobike und hoffentlich noch etwas Zeit und Muse, selbst in die Pedale zu treten,

Dirk Zedler

 


 

Neu: Diesen Newsletter gibt es ab sofort auch in englischer Sprache

If you want this newsletter in English, please subscribe here.

 


 

Neu: Newsletter Prüfsysteme Performance

Seit vielen Jahren bieten wir nicht nur Prüfungen in unserem Labor an, sondern verkaufen unsere Performance Prüfsysteme auch an Hersteller.

Aufgrund des rasanten Fortschritts im Rahmen- und Gabelbau haben wir neues Zubehör entwickelt, damit auch Fahrradrahmen und Gabeln mit den neuen Achsstandards (Steckachsensysteme, Fat-Bike-Breiten etc.) solide auf den Prüfsystemen aufgenommen werden können und sich keine Messfehler einschleichen.

Attention, this newsletter will be published in English language only.

Kunden unserer Prüfsysteme oder solche, die es werden wollen, können hier den Newsletter abonnieren. Please subscribe here.

 


 

NDR Markt – Fahrradtest, 03.08.2015 20:15 Uhr

Räder der untersten Preisklasse: Was können sie auf der Straße und im Labor? (ca. 8 Minuten)

 

NDR-Reporter Dr. Franz Jägeler mit seinem Kamerateam beim Dreh (Bild rechts)

 


 

RTF LB – Spende und Pokal

"Stärkste Gruppe" sammelt Kilometer für Fahrräder für Afrika

Die Radfahrer des Zedler-Instituts wurden erneut stärkste Gruppe bei der Ludwigsburger Barock-Rundfahrt. Jeder gefahrene Kilometer wird in Spenden für World Bicycle Relief aufgewogen.

Die Mitarbeiter der Zedler – Institut für Fahrradtechnik und -Sicherheit GmbH machen sich nicht nur stark fürs Fahrrad. Sie sind auch stark auf dem Fahrrad. Zum fünften Mal in Folge sicherte sich die Zedler-Truppe den Pokal für die stärkste Gruppe bei der RTF des RSC Komet am Firmenstandort Ludwigsburg. Gemeinsam mit Geschäftspartnern, Freunden des Unternehmens und deren Familien nahmen sie bei bedeckten 12 Grad Celsius die beiden Strecken mit 80 und 125 Kilometern Länge unter die schmalen Reifen – zusammen mit gut 300 weiteren Teilnehmern.

 


 

Die Radler selbst bekamen von der Unternehmensleitung nach ihrem Einsatz Grillwurst und Getränke, die Hilfsorganisation World Bicycle Relief bekommt eine Spende. Für jeden der 2.405 gefahrenen Kilometer, spendet das Zedler-Institut 30 Cent. Etwas aufgerundet sind das sieben Fahrräder, mit denen 35 schwächer Gestellte in Afrika mobil werden. Alternativ und je nach Sachlage wird seitens World Bicycle Relief anstatt Fahrrädern eine adäquate Anzahl an Laufradsätzen und/oder die Ausbildung von Afrikanern zu Fahrrad-Mechanikern finanziert.

 


 

Der Radlerist

Das Fahrrad ist unaufhaltsam auf dem Vormarsch und selbst in einer Stadt mit vielen Automobil-Zulieferern entsteht Radkultur. Die neu aufgelegte, kostenlose Radzeitung für die Barockstadt Ludwigsburg bietet eine Mischung aus Unterhaltung und konstruktiver Kritik an den Möglichkeiten Rad zu fahren.

 


 

Sie wollen mit uns ins Gespräch kommen?

Fast das komplette Zedler-Team ist vom 26. bis 29. August 2015 auf der Eurobike in Friedrichshafen.

Um einen Termin mit uns zu machen, kontaktieren Sie uns bitte per Mail an vertrieb(at)zedler.de oder telefonisch unter 07141/29 99 27-0.

Guten Tag,

"Fahrstabilität bleibt weiter ein Problem" – das war es, was die Fachpresse aus unserem vergangenen Newsletter zum Thema prüftechnische Lösung bzw. Begleitung zur Verbesserung des Fahrverhaltens von Pedelecs herausfilterte. Eine Schlussfolgerung, die so nicht stimmt. Denn wir möchten nicht aus dem Elfenbeinturm kritisieren. Wir möchten dabei unterstützen, Schwachstellen zu beheben oder gar nicht erst entstehen zu lassen: Indem wir Ihnen klare Kennwerte mit dem Abgleich von Werten guter Produkte bieten. Wir zeigen individuell das Verbesserungspotenzial auf, anstatt lediglich nach einem Fahrtest aus dem Bauch heraus zu empfehlen. So können Sie konstruktiv dort angreifen, wo es tatsächlich notwendig ist.

Notwendig und von Bedeutung sind, neben der Technik, immer auch die Begleitmaßnahmen zu den Produkten. Faktisch steht seit vielen Jahren in jedem Gesetz und in jeder Richtlinie bzw. Norm zur Produktsicherheit, dass eine Bedienungs- bzw. Montageanleitung in Landessprache dem Produkt beigelegt werden muss. Anforderungen an die Kennzeichnungspflicht auf dem Produkt sind ebenso präzise definiert.

Verhältnismäßig neu ist dagegen, dass dies teils von Aufsichtsbehörden scharf kontrolliert und bei Missachtung mit Strafen belegt wird. Fragen bei ausschließlich muskelbetriebenen Fahrrädern Rechts- und Staatsanwälte sowie Richter erst im Fall eines (Un-)Falles nach sorgfältiger Dokumentation, so ist fehlende oder mangelhafte Begleitarbeit bei Pedelecs immer wieder ein Grund, Hersteller davon unabhängig mit Strafen zu belegen und den Verkaufsstopp anzudrohen.

Damit Ihnen das nicht passiert, steht Ihnen unsere erfahrene Arbeitsgruppe nicht nur mit Rat und Tat, sondern auch mit fertigen Produkten gerne zur Seite.

Wir warnen nicht nur, klagen nicht an und möchten keine Angst verbreiten. Wir bieten Ihnen Lösungen, um dem positiven Verkehrsmittel und Sportgerät Fahrrad eine ebenso positive Zukunft zu bereiten.

Freundlich grüßt
Dirk Zedler

 


 

Bedienungsanleitung: Wer spart, verliert

Bedienungsanleitung? "Ja, gut, muss halt sein, sagt das Gesetz. Das halten wir aber auf Sparflamme, verursacht eh nur Kosten und überhaupt: Schaut doch kaum jemand rein. Da gibt´s doch sicher was Preiswertes, Standardisiertes."

So stehen häufig Controller oder Produktmanager dem Thema Dokumentation gegenüber. Was viele aber nicht wissen: Im Haftungsfall wird ganz genau darauf geschaut, ob das Fahrrad in den beiliegenden Informationen ausreichend beschrieben und kategorisiert ist. Und zwar, zumindest im Fall einer Bedienungsanleitung, in der Amtssprache eines jeden Landes, in dem das Produkt verkauft wird.

Nachzulesen und festgelegt ist das in praktisch jedem relevanten Europäischen Gesetz wie auch in den betreffenden Normen und ISO-Standards. Bereits hier beginnt der Grenzbereich zum Akzeptablen.

Besonders Übersetzungen aus Asien oder Osteuropa sorgen immer wieder für Erheiterung, weil die Texte so gut wie nicht zu verstehen sind. Solche "Elaborate" können aber böse Folgen haben, wenn ein Haftungsfall eintritt. Eine gute (mehrsprachige) Bedienungsanleitung muss einem bestimmten Qualitätsanspruch genügen. Wir arbeiten deshalb ausschließlich mit diplomierten Übersetzern, zumeist Muttersprachlern, zusammen, die sich fachlich in der Fahrradwelt auskennen.

Allerdings ist es mit einer hochwertigen Übersetzung nicht getan: Spätestens seit dem Urteil des OLG Nürnberg sind Bedienungsanleitungen stärker ins Bewusstsein gerückt. Bereits ein nicht exakt beschriebener Einsatzbereich für ein Fahrrad kann fatal sein. Denn wenn der Schaden einmal eingetreten ist, ist es zu spät.

 


 

Amtlich bestätigt: hohe Anleitungs-Qualität

Doch woran erkennt man – abgesehen von der sprachlichen Klarheit – im Vorfeld eine Bedienungsanleitung, die im Fall des Falles die größtmögliche Haftungsfreiheit bietet? Die beste Lösung und für Hersteller großer Mengen baugleicher Räder die erste Wahl, ist auf jeden Fall die Produktion von individuell für die Produkte verfassten Bedienungsanleitungen.

Wenn dies budget- oder produktionstechnisch nicht in Frage kommt, bieten wir auch hochwertig produzierte Basis-Anleitungen an, deren Qualität sich in diversen Erfahrungen mit Ämtern bestätigt hat:

  • So haben Anleitungen mehrerer unserer Kunden die Prüfkriterien der in Summe 11-seitigen Checkliste der Marktüberwachung der Gewerbeaufsichtsämter in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen "ohne Anfangsverdacht", d.h. erfolgreich, durchlaufen. Das ist nicht die Regel.
  • Auch das PrSG-Kontrollverfahren der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) durchliefen die Anleitungen unserer Geschäftspartner ohne Mängel.
  • Normprüfung durch staatlich autorisierte Prüflabore in Frankreich: Wiederholt standen Anleitungen unserer Auftraggeber auf dem Prüfstand. In allen Fällen wurde die Normkonformität bestätigt. Dort umso wichtiger, denn in unserem Nachbarland werden die EN-Normen und künftig die ISO 4210 per Dekret zum Gesetz erhoben.
  • Mit Anleitungen in über 30 Sprachen agieren unsere Auftraggeber erfolgreich auf dem gesamten Weltmarkt. Einfuhrstopps oder Probleme mit den Behörden wegen der zum Produkt gehörenden Technischen Dokumentation sind uns in den fast 20 Jahren, in denen wir Bedienungsanleitungen erarbeiten, von unseren Kunden nie zugetragen worden.

 


 

Beste Noten für Sie, bester Service für Ihre Kunden

Stiftung Warentest ist eine der wenigen Institution, die Bedienungsanleitungen strikt mit Schulnoten bewertet. Die Ergebnisse der letzten vier Tests im Überblick:

Ergebnis: Unsere Bedienungsanleitungen wurden in den letzten Jahren ausschließlich mit "gut" oder "sehr gut" bewertet. Kein "befriedigend", geschweige denn ein "ausreichend" oder "mangelhaft".
Auch wenn wir mit den technischen Prüfmethoden und einigen Ergebnissen der Stiftung in vielen Punkten nicht konform gehen: Diese über all die Jahre konstant guten Ergebnisse freuen uns und zeigen, wie lohnend es ist, exakt und akribisch zu arbeiten.

Gern erarbeiten wir auch Ihnen ein perfektes Paket aus unserem Portfolio. Je nach Wunsch, Stückzahl und Budget bieten wir vier verschiedene Fahrrad-Bedienungsanleitungen an:

 

test
2009-05

test
2011-08

test
2013-06

test
2014-08

Zahl der Fahrräder/
Pedelecs im Test

14

12

16

10

Mit "sehr gut" bewertet insgesamt

4

nicht
vergeben

nicht
vergeben

2

Davon aus dem Zedler-Institut

3

./.

./.

1

Mit "gut" bewertet insgesamt

3

6

6

2

Davon aus dem Zedler-Institut

1

1

5

1

Mit "befriedigend" bewertet

7

5

5

3

Davon aus dem Zedler-Institut

0

0

0

0

Mit "ausreichend" und
"mangelhaft" bewertet

nicht
vergeben

1

5

3

Davon aus dem Zedler-Institut

./.

0

0

0

Bedienungsanleitungen – Basis

  • Kostengünstige Variante
  • Lieferbar ab 50 Stück
  • Schnelle Lieferung, da Lagerware in DE, EN, FR;
  • Pedelec in 6 Sprachen
  • Keine eigenen größeren Lagerhaltungskosten
  • Übersichtliches A5-Format
  • Bestens benotete, verlässliche und leicht lesbare Bedienungsanleitung in der immer rechtlich und technisch aktuellsten Version

Bedienungsanleitungen – Marke Basis

  • Höhere Wertigkeit, da der Kunde den Markenauftritt wiederfindet
  • Acht frei zu gestaltende Umschlagsseiten: Platz für Ihre Marke, Ihre Garantie und Tipps
  • Fahrrad Ihrer Marke auf ausklappbarer Umschlagsseite (Igel-Bild)
  • Bis zu drei Sprachen pro Heft

Bedienungsanleitungen – Individuell

  • Inhalt wie Basis und Marke Basis
  • Acht frei zu gestaltende Umschlagsseiten: Platz für Ihre Marke, Ihre Garantie und Tipps
  • Bis zu 20 Bilder, Logos etc. im Inhalt, Ansprache des Kunden, Firmenname im Inhalt
  • Bis zu drei Sprachen pro Heft
  • Internet-PDF und ergänzende CD-ROM möglich

Bedienungsanleitungen – Premium

  • Für einzelne Bauteile und komplette Fahrräder möglich
  • Inhalt und Umschlag werden individuell auf das Portfolio Ihrer Marke angepasst
  • Ihre aktuellen Fahrradmodelle werden in allen Situationen fotografiert
  • Internet-PDF und ergänzende CD-ROM möglich

 

14 Fahrräder für World Bicycle Relief

Anlässlich der diesjährigen Sachsenheimer Lichtenstern-Tour hat das Zedler-Institut für jeden gefahrenen Kilometer seiner Mitarbeiter, Geschäftspartner, Angehörigen und Freunde des Hauses ein Kilometergeld von 30 Cent an "World Bicycle Relief" gespendet. Dabei standen Streckenlängen zwischen 53 und 168 km (ab Zedler-Institut gerechnet) zur Auswahl. Dank der großen Teilnahme wurden insgesamt 5.003 Kilometer gefahren. Damit kann das Projekt nun 14 neue, robuste Buffalo-Fahrräder für Afrika finanzieren.

Geschäftsführer Dirk Zedler: "Fahrräder sind in Afrika eine wichtige Erwerbsgrundlage. Nachdem wir in den vergangenen Jahren schon eine Reihe von Gebrauchträdern direkt verschickt haben, freuen wir uns, dass durch unsere diesjährige Spende nun bis zu 70 weitere Afrikaner in gemeinsamer Nutzung ihr Leben ein Stück weit besser gestalten können."


 

Juryliste beim "Großen Preis des Mittelstandes 2015"

Auch in diesem Jahr haben wir beim Wettbewerb "Großer Preis des Mittelstandes" den Sprung auf die Juryliste geschafft, nachdem uns die Stadt Ludwigsburg erfreulicherweise nach 2014 erneut nominiert hatte. Mit Erreichen der zweiten Stufe des Auswahlverfahrens zählt unsere Zedler – Institut für Fahrradtechnik und -Sicherheit GmbH nach den Kriterien der Oskar-Patzelt-Stiftung aktuell nach 5.009 erstnominierten Firmen zu den besten 815 mittelständischen Unternehmen Deutschlands. Dadurch zeigt sich, wie beständig und innovativ wir als Unternehmen in einer Zukunftsbranche arbeiten. Und es belegt, dass das Fahrrad sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich auf dem Weg ist, eine immer wichtigere Stellung in Sachen Mobilität einzunehmen.


 

Die Presse über uns oder "tue Gutes und lass' darüber berichten"

Flatternde Pedelecs: Zedler fordert aufmerksamere Konstruktion
Radmarkt 06/2015

Erster E-Bike-Sachverständiger
IHK Magazin Wirtschaft 06.2015

Fahrstabilität bleibt weiter ein Problem
SAZbike Nr. 9/26.05.2015

Dirk Zedler ist Sachverständiger für Elektrofahrräder
RadMarkt online 18.05.2015

Dirk Zedler Sachverständiger für Elektroräder
LKZ, 15.05.2015

IHK reagiert auf E-Bike-Boom
Velobiz vom 07.05.2015

Zedler zum Sachverständigen für Elektrofahrräder bestellt
SAZbike online 07.05.2015

Flatternde Pedelecs: Zedler rät zu aufmerksamerer Konstruktion
Radmarkt online 05.05.2015

Guten Tag,

mit dem Pedelec kommt Schwung in die Fahrradbranche und -nutzung. Allerdings zeigen sowohl die Aufmerksamkeit in den Medien als auch zu Recht kritischer werdende Kunden, dass in Sachen Produktqualität noch lange nicht alles Gold ist. Deshalb sind die Hersteller gefordert, verstärkt an der Sicherheit und Qualität der Elektrofahrräder zu arbeiten. Die meisten tun das auch, aber oft erweisen sich E-Bikes noch immer als unsicher bis gefährlich, sei es durch die Bauart als solche oder durch bauliche Veränderungen an Kompletträdern.

Die Diskussion ist in vollem Gange und in den letzten Wochen und Monaten sind einige von uns angestoßene Themen, z.B. die Zulässigkeit, Bauteile an Pedelecs auszutauschen, mehr oder weniger sachlich in den Branchentickern behandelt worden (z.B. velobiz vom 04.02. und 12.02.2015). Eine klare Regelung gibt es aber bisher meist nicht. Deshalb greift auch hier meine wesentliche Erkenntnis nach über 20 Jahren als Sachverständiger bei Gericht: Solange es keine höchstrichterlichen Urteile gibt, bleiben grundsätzlich Aussagen von Rechtsanwälten und anderen Spezialisten lediglich Meinungsäußerungen und sind daher mit der gebotenen Vorsicht zu behandeln. Ich rate bezüglich Veränderungen an Pedelecs nach wie vor zu Umsicht und sauberem Vorgehen, sowohl von Ihnen als Hersteller, als auch seitens der Händler, so wie ich das in einigen Vorträgen aus bestehenden Urteilen und mit Gesetzestexten dargelegt habe.

Ein anderes Thema ist das Flattern, eine Unzulänglichkeit einiger aktueller Konstruktionen. Zeitschriften wie E-Bike, Elektrorad und die Stiftung Warentest im Jahr 2014 haben diese Defizite öffentlich gemacht. Und als Sachverständiger für Fahrräder und Elektrofahrräder begegnen mir regelmäßig Unfälle, die ganz klar bauartbedingt sind.

Das hat uns nicht ruhen lassen und in den letzten drei Jahren haben wir zusammen mit Studenten aus dem Bereich Ingenieurwesen und anderen Bereichen intensive Forschung betrieben, um Handlungsmöglichkeiten für Sie als Pedelec-Hersteller zu erarbeiten. Diese Ergebnisse präsentieren wir Ihnen in diesem Newsletter.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Dirk Zedler


 

Fahrstabilität von Pedelecs im Vergleich

Niedriger Durchstieg, hohe Zuladung, Platz für Gepäck, hoher Lenker, großer Komfort und starker Vortrieb sind gefordert. Allerdings sind Flattern, Pendeln, Vibrieren, das heißt ungenügendes Fahrverhalten, zu oft das Ergebnis solcher Konstruktionen. Das zeigt uns erneut: Ein Fahrrad, und mehr noch ein Pedelec, scheint so simpel und ist doch so komplex.

Dabei sind Fahrstabilität, Kraftübertragung, Komfort und – bei MTBs – Fahrwerkseigenschaften in den letzten 20 Jahren zumindest bei sportlich genutzten Fahrrädern auf ein sehr hohes Niveau gehoben worden; bei starren Diamantrahmen ist dank Carbon sogar die Quadratur des Kreises gelungen. Denn aktuelle, ultraleichte Kohlefaserrenner können selbst jenseits der 80 km/h ohne zu mucken den Berg hinabrauschen und bieten dennoch noch nie dagewesenen Komfort an Sattel und Lenker.

Solche Eigenschaften entstehen nicht durch Zufall. Seriöses Testen, insbesondere durch kritische Publikums-Zeitschriften als geforderter Standard in die Öffentlichkeit getragen, war der wesentliche Treiber dieses rasanten Fortschritts. Die Industrie nimmt die Qualitätsansprüche seit 20 Jahren zunehmend ernst und viele Firmen, die reihenweise Ingenieure beschäftigen, werden vom Markt wie auch im Renngeschehen belohnt. Ewig Gestrige, die wenig Forschung und Entwicklung betreiben, sind im Gegenzug nahezu in der Bedeutungslosigkeit versunken.


 

Fahrstabilität ade?

Weniger erfreulich ist dagegen die Lage auf dem Pedelec-Markt, denn hier kocht das Thema der mangelhaften Fahreigenschaften zu Recht hoch. Viele Pedelecs quittieren schon den Versuch, die Jacke mit einer Hand zu schließen oder vorschriftsmäßig einen Richtungswechsel anzuzeigen, mit einem Fahrverhalten, das gefährlich werden kann.

Bergab kann dies katastrophal enden:

Richtungskorrekturen durch den Fahrer in schneller Fahrt bergab, eventuell sogar in Schräglage, quittieren schlechte Konstruktionen unwillig und mit deutlich spürbaren Verwindungen zwischen Sattel und Lenker. Ist noch zusätzliches Gepäck auf dem Träger, beginnt das große "Rudern". Im Extremfall kommt es zu Stürzen oder Unfällen.

Natürlich führt nicht jede Fahrwerksunruhe zwingend zum Sturz. Es ist allerdings ein immer wieder zu beobachtendes Phänomen, dass nicht mäßiges Fahrverhalten, sondern die Überreaktion des Fahrers aus schierer Angst oder Unwohlsein heraus, z.B. durch reflexartiges Überbremsen, den Unfall provoziert.

Daher sollte es das Bestreben jedes Konstrukteurs sein, dass sich auch ein Pedelec möglichst fahrstabil und damit sicher fährt. Denn, Hand aufs Herz: Ein gut fahrendes Pedelec macht einfach mehr Spaß und führt im Ergebnis zu zufriedenen Kunden, die wieder kaufen werden.


 

Das große Warum?

Pedelecs sind keine herkömmlichen Fahrräder. Sie sind schwerer und durch mehrere schwingfähige Massen in exponierten Bereichen brauchen sie eine aufmerksamere Konstruktion als ein Trekking- oder Cityrad.

Aber immer noch basieren E-Bikes auf Trekkingrädern, um deren Fahreigenschaften sich in den vergangenen Jahren kaum ein Korrektiv Gedanken gemacht und dies konsequent veröffentlicht hat. Hinzu kommen die immer noch unzureichenden Prüfstandards, die Hersteller in Sicherheit wiegen, wo faktisch kaum eine ist.

Aber es sind nicht nur die Räder, die angepasste Lösungen verlangen: Denn die hauptsächliche Nutzergruppe bewegte sich bisher eher in wenig anspruchsvollem Terrain, was die Geschwindigkeit betrifft. Mit dem Extraschub des Motors ändert sich das gravierend. Selbst wenig trainierte und zudem nicht selten schwergewichtige Fahrer sind generell schneller unterwegs, strampeln nun Berge hoch und müssen diese auch wieder herunter. Zusatzgepäck ist kein Problem, der Motor richtet es schon.

Das deckt zwangsläufig Defizite auf, die vorher wenig beachtet blieben.


 

Einfache Lösung in Sicht?

Lenkungsdämpfer, die auf Reibung basieren, vermindern sicherlich das relativ hochfrequente Hin- und Herschlagen des Lenkers, das sogenannte Flattern. Diese Reibung zwischen Gabel und Rahmen vereitelt aber genauso wirkungsvoll einen guten Teil der Selbststabilisierung des Fahrrades, das dieses als Einspurfahrzeug zwingend braucht. Nicht umsonst achtet man bei Fahrrädern auf penibel eingestellte und leicht laufende Lenkungslager. Deshalb wurde diese Entwicklung bei Motorrädern, wo dies vor zig Jahren bereits ersonnen wurde, schnell wieder verworfen.

Auch mit Gewichten in Lenkerenden arbeitete man im Motorradbereich daran, die durch die Unwucht des Verbrennungsmotors angeregten Lenkerenden durch Verschiebung der Eigenfrequenz am hochfrequenten Schwingen zu hindern. Mag sein, dass dies auch in manchen Geschwindigkeitsbereichen gegen Lenkerflattern helfen kann. Dadurch wird aber lediglich das Symptom unterdrückt und nicht die Ursache abgestellt. Gut fahren wird ein Pedelec mit diesem "Sicherheitspflaster" noch immer nicht.

Es bleibt nur die vollständige "Heilung": Ein Pedelec mit guten und sicheren Fahreigenschaften muss von Grund auf darauf hin konstruiert und in vielen Punkten optimiert werden. Um den verschiedenen Phänomenen Herr zu werden, gibt es nicht DEN Regler, den man justieren könnte. Es handelt sich um mehrere physikalische Ursachen, die sich gegenseitig beeinflussen und überlagern. Einfache Rucksacklösungen aus Trekkingrad plus Motor sind daher zum Scheitern verurteilt.


 

Fahrstabilität prüftechnisch abgebildet

Wie sollten geeignete Prüftechniken aussehen? Darüber besteht weiterhin Uneinigkeit. Schwingungsanalysen an kompletten Pedelecs könnten durchgeführt werden. Die Crux dabei ist, dass das Ergebnis nicht zwingend zur Handlungsanweisung für eine verbesserte Konstruktion führt.

Wie Rennmaschinen und Mountainbikes lässt sich zwar auch ein Pedelec hinsichtlich der Fahreigenschaften in Zahlen fassen.

Aufgrund der gänzlich anderen technischen Situation führen allerdings die weltweit etablierten Prüfprozeduren, wie sie auch die Zeitschriften BIKE und TOUR aus unserem Hause nutzen, nicht zum Ziel.

Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass es Randbedingungen gibt, die zwar entscheidend sind, die aber in der Entwicklung und Fertigung nicht fest zementiert werden können. Dazu zählen z.B. der Reifendruck, die Fahrbahnbeschaffenheit etc.

Allerdings konnten wir acht wesentliche Kriterien herausarbeiten, die bei der Konstruktion eines Pedelecs beachtet werden müssen. Dabei spielen verschiedene Steifigkeiten, die Gewichtsverteilung verschiedener Komponenten und mehrere geometrische Verhältnisse eine tragende Rolle.

Aufgetragen werden die Ergebnisse nach etlichen Benchmarkversuchen in einen Oktagon. Jeder Strahl ordnet dem Pedelec eine Eigenschaft zu.

Fahrversuche haben ergeben, dass:

  • ein einziger Vollausschlag ins Positive noch kein gut fahrendes Pedelec macht.
  • eine einzige Schwäche allerdings das Pedelec schon kritisch machen kann.
  • je größer die Fläche ist, das Pedelec umso stabiler fährt.

 

Im Ergebnis zeigt das Oktagon, in welchen Bereichen das Pedelec Optimierungspotenzial hat. Aufgrund der typenbezogenen Einschränkungen kann das Optimum aber nicht bei allen Modellen erreicht werden.

Erfahrungsgemäß helfen aber kleine Verbesserungen in allen Bereichen, das Pedelec bedeutend besser fahren zu lassen.


 

Die Presse über uns oder "tue Gutes und lass' darüber berichten"

Zedler-Institut verbucht 2014 Rekordumsatz
RadMarkt 04/2015

Prüftechnik im Aufwind
Cyclinfo vom 30.03.2015

Steigerungen im Prüfbereich: Zedler-Institut erzielt Rekordumsatz in 2014
Velototal.de 20.03.2015

Prüfbereich wächst überproportional
Velobiz vom 17.03.2015

Umbau von Pedelecs
RadMarkt.de, 16.02.2015

[begrenzt] lernfähig
e-bike 01/2015

Akkupedia
e-bike 01/2015

Spannungsverhältnis
e-bike / Der Katalog 2015

Guten Tag,

"Ach, das prüft Ihr auch?" höre ich immer wieder. Offensichtlich ist noch nicht so bekannt, dass wir 37 statische und dynamische Prüfsysteme und mehrere Werkbänke voller Fahrrad-Messmittel in unserem Labor zur Verfügung haben. Damit können wir für Sie Fahrräder und Pedelecs umfassend in ihren Fahreigenschaften und ihrer Betriebsfestigkeit prüfen.

Was ebenfalls meist nicht so bekannt ist: Prüfen bedeutet nicht gleich tage- oder gar wochenlanges Warten auf ein Ergebnis. Durch ausgeklügelte, mehrfach aufgebaute Prüfsysteme testen wir für Sie schnell, effizient und zugleich technisch absolut sauber.

Wir prüfen schon jetzt nach der zum 1. Januar 2015 in Kraft getretenen "neuen" ISO 4210. Was es mit dem exakt 200 Seiten langen Normenwerk auf sich hat, haben wir für Sie nachfolgend kurz zusammengefasst.

Dabei profitieren Sie natürlich auch von dem Erfahrungsschatz aus vielen tausend Gutachten unserer Sachverständigentätigkeit, damit Schäden aus der Praxis bei Ihren Produkten schließlich gar nicht auftreten. Gerne lade ich Sie zu einem Laborrundgang ein, damit Sie sich von unserer Leistungsfähigkeit und partnerschaftlichen Zusammenarbeit für "Das Gute Fahrrad" vor Ort überzeugen können.

Fragen Sie mich nach einem Einstiegsangebot.

Ihr Dirk Zedler

Das Zedler-Team sucht Verstärkung

Folgende neue Stellen sind zu besetzen: 

Technischer Redakteur (m/w)

Assistent / Assistentin

Studien-, Bachelor-, Master- und Technikerarbeiten

Wir bieten Arbeitsplätze in einem in der Branche renommierten Unternehmen, das dynamisch wächst und vor allem eines lebt: Fahrrad. Und wir lieben es. In aller Konsequenz. Das heißt für unsere derzeit 18 Mitarbeiter auch, dass wir uns permanent weiterentwickeln und mit Begeisterung für unsere Kunden arbeiten. Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind für uns darüber hinaus Grundlage unserer täglichen Arbeit.

 

Die Presse über uns oder "tue Gutes und lass' darüber berichten"

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Detailfragen/FAQ:

Was prüfen wir?
Das Zedler-Institut hat sich ausschließlich auf Fahrräder und E-Bikes spezialisiert und dabei wiederum auf die mechanischen Tests.

Für Tests zur Elektrik von Pedelecs benennen wir Ihnen gerne Prüfhäuser, die sich wiederum darauf spezialisiert haben.

 

Wer bekommt die Bauteile nach der Prüfung?
Geprüfte Bauteile schicken wir grundsätzlich zeitnah an den Auftraggeber zurück. Wir wollen, dass unsere Kunden aus den Prüfergebnissen lernen. Das geht oft nur durch eigenen Augenschein, Aufsägen usw.

 

Was testen wir?
Performance – Fahreigenschaften fassen wir in verlässliche und vergleichbare Zahlen

Safety – Meint die Prüfung der Betriebsfestigkeit/-sicherheit, bestehend aus Stoß, Ermüdung und Überlast

Quality – Hier prüfen wir Qualitätseigenschaften, die sich den Performance- und Safety-Prüfungen entziehen, z.B. Drehmomentermittlung und Lacktest

Unsere Prüfungen umfassen selbstverständlich die Kriterien der ISO 4210:2014. Da die darin festgeschriebenen Mindestanforderungen für viele Einsatzzwecke, bei höherem zulässigen Gesamtgewicht etc., nicht ausreichen, haben wir praxisbezogene Prüfungen darüber hinaus entwickelt.

 

Wie lange dauert ein Test?
Auch 2014 waren wir in der Lage, alle ankommenden Prüflinge spätestens 48 Stunden nach Eingang auf das erste Prüfsystem zu bauen. Die Prüfungen laufen in Abhängigkeit der angestrebten Leistungsstufe von acht und bis zu 96 Stunden.

Bei Eilaufträgen und/oder hoher Auftragslage testen wir rund um die Uhr, d.h. 24/7.

Bis auf wenige Ausnahmen haben Sie Ihr Prüfergebnis spätestens nach einer Woche auf Ihrem Bildschirm.

 

Wo testen wir?
Die Prüfungen werden in unserem Prüflabor am Standort Ludwigsburg durchgeführt.

Prüfsysteme der Performance-Linie stehen auch zum Verkauf für Ihr hausinternes Labor.

 

Worauf testen wir?
Alle Prüfsysteme im Hause Zedler sind vom Zedler-Institut selbst entworfen, konstruiert und hergestellt und – zum Teil in Zusammenarbeit mit Hochschulen – entwickelt worden.

Die hausinterne mechanische Fertigung ermöglicht es uns, schnell auf neue Entwicklungen, z.B. neue Achsstandards, Tretlagermaße etc., zu reagieren.

 

Was kostet Testen?
Einzelprüfungen sind mit hohem Aufwand verbunden. Daher erhalten Sie schon den ersten Rabatt, wenn Sie mehrere Prüfungen an einem Bauteil beauftragen und wenn Sie uns mehrere Prüflinge zeitgleich bereitstellen.

Übers Jahr gesehen addieren wir Ihr Prüfvolumen. Sie erhalten dann eine vom Volumen abhängige Bonusvergütung. Aufaddiert profitieren Sie von möglichen Nachlässen von bis zu 50% auf den Basispreis.

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Detailfragen/FAQ:

ISO 4210:2014 – Allgemeines

Konsequente Zusammenführung der Normen für Trekkingbikes, Rennräder, Mountainbikes
Kinderfahrräder jetzt in ISO 8098:2014 (bisher in Trekking integriert)
Alle Prüfanforderungen werden für alle Fahrradtypen angewandt (das war bisher nicht so)
Das Gros der Kräfte und Prüfzyklen der Belastungstests ist jedoch unverändert
Etwas mehr Prüfungen für Bauteile aus Verbundwerkstoffen
Einige wenige Ergänzungen zu neueren Technologien (gefederte Sattelstützen, Riemenantrieb)

ISO 4210:2014 – Spezielles

Toxizität von Griffmaterialien als Prüfung für alle Fahrradtypen
Lenkergriff-Abzugsprüfung auch als "Hitzetest"
Klimatest für Laufräder aus Verbundwerkstoffen
Torsionsprüfung für Gabeln
Riemen-Zugprüfung
Sattelstütze mit Federung explizit erwähnt
Kollisionsprüfung des Hinterrades mit dem Rahmen bei vollgefederten Rahmen

ISO 4210:2014 – Potenzial

Noch immer keine Prüfung des Rahmens hinsichtlich der Belastung durch Scheibenbremsen
Die bei manchen Bauteilen bestehenden geringeren Anforderungen in den Prüfungen von Aluminium- gegenüber CFK-Bauteilen sollten hinterfragt werden
Im Gegenzug müssen jetzt metallische Trekkinggabeln mit der doppelten Stoßenergie von Carbon geprüft werden. Im Ergebnis wurde die Stoßlast bei Trekkinggabeln mehr als verdreifacht.
Stoßenergien von Rahmensets sind deutlich geringer als bei isolierten Gabeln.