Medienberichte und Publikationen rund um Fahrräder, Pedelecs, Technik und Sicherheit

Die häufigsten Sicherheitsrisiken, die uns in der täglichen Arbeit rund um Fahrrad-Sicherheit, -Technik und -Bedienungsanleitungen auffallen, publizieren wir auch in Artikeln in den führenden Fachmagazinen TOUR – Europas Rennrad-Magazin Nr. 1, BIKE – Das Mountainbike Magazin Europas Nr. 1 und E-Bike – Das Pedelec-Magazin, um diese für die Branche wichtigen Informationen einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auch die Eurobike Show Daily, Messezeitschrift der jährlich stattfindenden Eurobike Show, gibt uns seit vielen Jahren die Möglichkeit, unsere Sicht auf wichtige Entwicklungen in der Fahrradbranche in ganzseitigen Artikeln auszuführen.

Darüber hinaus sprechen wir regelmäßig in unabhängigen Fachvorträgen über alle Bereiche der Fahrradtechnik und des Fahrradmarktes. Auch weitere Fach- bzw. Branchenzeitschriften sowie immer häufiger Radio und Fernsehen zitieren uns in ihren Medienberichten und zeigen uns, dass wir mit unseren Hinweisen genau richtig liegen. In der Rubrik AKTUELL erfahren Sie laufend alle Neuigkeiten aus unseren Fachbereichen. Diese Berichte und Publikationen sortieren wir für Sie chronologisch bzw. nach Interessensgebieten.

SAZbike 17/2017

Go West?

Eine kleine, aber wachsende Zahl von Herstellern produziert wenigstens teilweise in Europa. Wo schlägt das Herz der Fahrradindustrie in der Zukunft?

SAZbike fragt:
Was halten Sie von der Idee, wieder mehr Produktionsstätten nach Europa zu verlagern?

Dirk Zedler, Geschäftsführer, Zedler Institut:

Prinzipiell ist dies eine gute Idee, weil die Produktionsverlagerung aus Asien nach Europa die Produktqualität verbessern kann. Dies liegt besonders daran, dass sprachliche und kulturelle Barrieren innerhalb Europas geringer sind, und die Wege kürzer. In Osteuropa könnte der Kunde öfter die Produktion besuchen und dem Produzenten direkter und unverblümter sagen, was verbessert werden muss. In Asien sollte man Kritik nicht so klar äußern wie hier, darunter leidet letzten Endes tatsächlich die Qualität.

Auch Prototypen könnten schneller zum Test auf die Prüfstände in Europa gelangen. Das Ergebnis könnten sicherere Produkte sein. Natürlich funktioniert dies nicht bei allen Produkten, entscheidend sind vor allem die Kosten für Handarbeit und der Automatisierungsgrad. Carbon etwa ist noch so handarbeitsintensiv, dass die Fertigung zunächst in Asien bleiben wird, auch wenn dies noch deutlich stärker automatisiert werden kann. Die Metallverarbeitung aber erfolgt gerade in Europa stark automatisiert. Neben der Produktqualität würde also die Herstellungsgeschwindigkeit steigen. Weiterhin bin ich überzeugt, dass die Gesamtkosten bei der Fertigung in Asien oft unterschätzt werden.

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