Medienberichte und Publikationen rund um Fahrräder, Pedelecs, Technik und Sicherheit

Die häufigsten Sicherheitsrisiken, die uns in der täglichen Arbeit rund um Fahrrad-Sicherheit, -Technik und -Bedienungsanleitungen auffallen, publizieren wir auch in Artikeln in den führenden Fachmagazinen TOUR – Europas Rennrad-Magazin Nr. 1, BIKE – Das Mountainbike Magazin Europas Nr. 1 und E-Bike – Das Pedelec-Magazin, um diese für die Branche wichtigen Informationen einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auch die Eurobike Show Daily, Messezeitschrift der jährlich stattfindenden Eurobike Show, gibt uns seit vielen Jahren die Möglichkeit, unsere Sicht auf wichtige Entwicklungen in der Fahrradbranche in ganzseitigen Artikeln auszuführen.

Darüber hinaus sprechen wir regelmäßig in unabhängigen Fachvorträgen über alle Bereiche der Fahrradtechnik und des Fahrradmarktes. Auch weitere Fach- bzw. Branchenzeitschriften sowie immer häufiger Radio und Fernsehen zitieren uns in ihren Medienberichten und zeigen uns, dass wir mit unseren Hinweisen genau richtig liegen. In der Rubrik AKTUELL erfahren Sie laufend alle Neuigkeiten aus unseren Fachbereichen. Diese Berichte und Publikationen sortieren wir für Sie chronologisch bzw. nach Interessensgebieten.

TOUR 06/2005

Blind date

"Stahl ist bequem und Carbon bockhart." Diese Vorurteile befeuern unaufhörlich Diskussionen vieler Radsportler über den Komfort von Rennradrahmen. Schluss mit den Spekulationen: Hier kommt der erste echte Rennrad-Blindtest, durchgeführt bei den TOUR-Lesertestwochen auf Sizilien

Über nichts wird unter Rennradlern so ausdauernd gestritten wie über Rahmensteifigkeit und Komfort. Im TOUR-Internetforum ( www.tour-magazin.de) vergeht keine Woche, in der nicht einer der Besucher eine neue Diskussion zum Thema vom Zaun bricht – und stets sind die extremen Ansichten zahlreich vertreten: Anhänger des steifen Alu- oder Carbonrahmens zoffen sich mit Freunden des klassischen Stahlrahmens, weil die glauben, Stahl sei per se komfortabel. Und kann ein Rahmen auch zu steif sein? An dieser Frage entzünden sich Streits ebenso wie an der Beurteilung der Lenkkopfsteifigkeit: Die einen berichten in Horrorstorys über wild flatternde Rahmen auf Passabfahrten, die anderen haben das noch nie erlebt und halten es für Mumpitz.

Und auch beim Bierchen nach der sonntäglichen RTF münden die Diskussionen fast immer in die Frage, ob und was man auf dem Rad von dessen technischen Eigenschaften wirklich spürt. Steifigkeit in Tretlager und Lenkkopf – merkt man das? Spürt man beim Fahren, ob ein Rad leicht ist? Fährt sich ein Stahlrahmen anders als ein Alurahmen, liegt ein Carbongestell besser in der Kurve als ein Rahmen aus Titan? Oder ist allzu oft vielleicht der Wunsch Vater des Gedankens? Wer will schon zugeben, dass er auf seinem Schätzchen, das die sauer verdienten Spargroschen verschlungen hat, angstvoll zu Tale schleicht, weil die Fuhre ab 60 km/h zu wackeln anfängt wie ein Lämmerschwanz. Zumal, wenn ein ganz toller, imageträchtiger Markenname drauf steht (...)

KURZ & KNAPP

Erlaubt ist, was gefällt
Die Mär vom Komfort des Diamantrahmens haben die TOUR-Leser entzaubert. Sind alle Komponenten gleich ist ein Unterschied selbst zwischen verschiedensten Rahmen kaum spürbar. Steifigkeit schadet nicht, sondern ist das entscheidende Sicherheitsplus bei höherem Tempo und in schwierigen Situationen.

Schlussfolgerung: Die Materialwahl ist beim Rahmenkauf Geschmacksache. Ausreichende Lenkkopf-Steifigkeit von mindestens 75 Newtonmetern pro Grad vorrausgesetzt, darf persönliche Vorliebe entscheiden, ob man sein Geld für einen handwerklich sauber gemachten, etwas schwereren Stahlrahmen ausgibt, oder ob man aufs Gramm schaut und einen großvolumigen Rahmen aus Carbon erwirbt, dessen Fahrgeräusche nicht jedermanns Sache sind. Für möglichst viel Fahrspaß sollte man sich aber intensiv mit der Geometrie des Rahmens beschäftigen.

Autor: Dirk Zedler

 

 

Zurück