Medienberichte und Publikationen rund um Fahrräder, Pedelecs, Technik und Sicherheit

Die häufigsten Sicherheitsrisiken, die uns in der täglichen Arbeit rund um Fahrrad-Sicherheit, -Technik und -Bedienungsanleitungen auffallen, publizieren wir auch in Artikeln in den führenden Fachmagazinen TOUR – Europas Rennrad-Magazin Nr. 1, BIKE – Das Mountainbike Magazin Europas Nr. 1 und E-Bike – Das Pedelec-Magazin, um diese für die Branche wichtigen Informationen einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auch die Eurobike Show Daily, Messezeitschrift der jährlich stattfindenden Eurobike Show, gibt uns seit vielen Jahren die Möglichkeit, unsere Sicht auf wichtige Entwicklungen in der Fahrradbranche in ganzseitigen Artikeln auszuführen.

Darüber hinaus sprechen wir regelmäßig in unabhängigen Fachvorträgen über alle Bereiche der Fahrradtechnik und des Fahrradmarktes. Auch weitere Fach- bzw. Branchenzeitschriften sowie immer häufiger Radio und Fernsehen zitieren uns in ihren Medienberichten und zeigen uns, dass wir mit unseren Hinweisen genau richtig liegen. In der Rubrik AKTUELL erfahren Sie laufend alle Neuigkeiten aus unseren Fachbereichen. Diese Berichte und Publikationen sortieren wir für Sie chronologisch bzw. nach Interessensgebieten.

TOUR 01/2013

"Carbonrenner mit Rahmenbruch"

Leserfrage

Mein Carbonrenner (der Neupreis vor vier Jahren: 4.000 Euro) weist einen durch Herstellerfehler bedingten Rahmenbruch auf der Innenseite des Rahmens (einen Riss) auf, rund drei Zentimeter unterhalb des Trinkfaschenhalters. Das Rad wurde erst 1.500 Kilometer gefahren – und zwar bei trockenen, sommerlichen Bedingungen. Kein Rennen, kein Winter, kein Sturz, kein Umfaller. Ich selbst wiege 7l Kilo. Der Hersteller weigert sich, diesen Produktionsfehler anzuerkennen und bietet mir einen Crash-Replacement-Rahmen für 800 Euro an. Warum soll ich als Kunde 800 Euro für einen Produktionsfehler bezahlen? Ich bin der erste Besitzer, Rechnung etc. liegt vor. Das Rad steht da wie aus dem Laden. Können Sie mir helfen?

Es antwortet Dirk Zedler TOUR-Technikexperte und Fahrrad-Sachverständiger

Ob es sich tatsächlich um einen Produktfehler handelt, können wir anhand von Bildern nicht beurteilen. Sie sollten sich gegebenenfalls an einen versierten Gutachter wenden. Rechtlich haben der Hersteller, respektive der Radhändler richtig gehandelt. Ihre gesetzlichen Rechte als Käufer auf ein mangelfreies Produkt laufen zwei Jahre nach dem Kauf aus – Sachmängelhaftung heißt das offiziell, früher Gewährleistung. Danach können Sie nur dann Ansprüche an den Hersteller richten, wenn Sie beim Kauf zusätzlich eine Garantie erhalten haben, die über die gesetzliche Zwei-Jahres-Frist hinausgeht. Falls nicht, können Sie nur auf Kulanz hoffen. Ihr Hersteller hat sich insofern kulant gezeigt, als er Ihnen ein sogenanntes, "Crash Replacement" angeboten hat. Achten Sie beim Kauf auf ein mehrjähriges und umfangreiches Garantiepaket – das ist ein wichtiger Bestandteil des Gesamtwertes des Produkts.

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