Medienberichte und Publikationen rund um Fahrräder, Pedelecs, Technik und Sicherheit

Die häufigsten Sicherheitsrisiken, die uns in der täglichen Arbeit rund um Fahrrad-Sicherheit, -Technik und -Bedienungsanleitungen auffallen, publizieren wir auch in Artikeln in den führenden Fachmagazinen TOUR – Europas Rennrad-Magazin Nr. 1, BIKE – Das Mountainbike Magazin Europas Nr. 1 und E-Bike – Das Pedelec-Magazin, um diese für die Branche wichtigen Informationen einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auch weitere Fach- bzw. Branchenzeitschriften sowie immer häufiger Radio und Fernsehen zitieren uns in ihren Medienberichten und zeigen uns, dass wir mit unseren Hinweisen genau richtig liegen.

In der Rubrik AKTUELL erfahren Sie laufend alle Neuigkeiten aus unseren Fachbereichen. Diese Berichte und Publikationen sortieren wir für Sie chronologisch bzw. nach Interessensgebieten.

EMTB 01/2016

Fakten schaffen

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser. Alle E-Mountainbikes durchlaufen ein umfangreiches Testprozedere im Labor. Erst durch den Abgleich der Laborergebnisse mit den Erkenntnissen aus dem Praxistest ergibt sich ein endgültiges Bild.

Hightech-Prüfsysteme von Zedler

An unserem Redaktionsstandort in München werden die erfolgreichsten Fahrrad­-Zeitschriften Europas produziert: BIKE, TOUR, FREERIDE, TREKKINGBIKE und E-BIKE setzen die Benchmarks in ihren jeweilige Gattungen. In unserem Testlabor arbeiten Ingenieure und Fahrradmechaniker, um aus einer Phalanx an Hightech-Prüfständen alle relevanten Messdaten zu generieren. Auf diesem Know-how konnten wir mit EMTB aufsetzen - und mussten dennoch einige Punkte neu definieren:

Mountainbikes wiegen im Mittel nur etwa 12 Kilo. Bei E-Mountainbikes sind es 20. Plötzlich wird es relevant, wo der Schwerpunkt eines Bikes sitzt. Viel Gewicht an der Front erfordert viel Arbeit beim Steuern. Hohes Gewicht am Heck macht das Rad träge. Daher messen wir bei EMTB für alle Bikes die Radlastverteilung. Sie gibt Aufschluss darüber, wie viel Prozent des Gewichtes am Vorder- und wie viel am Hinterrad anliegen.

Die Höhe des Schwerpunktes ist plötzlich ebenfalls entscheidend. Kurz gefasst: je tiefer der Schwerpunkt, desto agiler das Bike. Der denkbar schlechteste Fall wäre also, wenn der Schwerpunkt weit vorne und weit oben liegt. Die Schwerpunkthöhe ermitteln wir durch ein neues Testverfahren.

Auf einem komplexen Prüfstand messen wir die Gesamtsteifigkeit des Rahmens und gleichen diese mit unseren Ergebnissen aus dem Praxistests ab. Außerdem wird die Geometrie jedes Rades durch ein Laser-Messsystem erfasst.

Jedes einzelne Ergebnis unserer Labortests wird entsprechend seiner Wichtigkeit mit einem hohen oder niedrigen Wertungsfaktor (Gewichtungsfaktor) versehen. Schritt für Schritt entsteht daraus die Punktewertung, die Sie in jedem unserer Vergleichstests finden. Sie können sich dann entweder am Gesamturteil der Bikes orientieren oder sich einzelne Wertungen herausgreifen, die für Ihren Einsatzbereich besonders wichtig sind.

Text: Stephan Ottmar
Fotos: Markus Greber, Daniel Simon

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