SWR Marktcheck im Zedler-Institut: Fahrradkörbe zwischen Biegen und Brechen

Fahrradkörbe in der Korrosionskammer des Zedler-Instituts

Der Südwestrundfunk (SWR) hat uns nicht nur einen Korb gegeben – es waren fünf! Einmal mehr war es uns eine Freude, in der Sendung „Marktcheck“ den Radlerinnen und Radlern verlässliche Hilfestellung bei der Wahl sicherer und funktionaler Produkte zu geben.

Mit der Produktgruppe „Fahrradkörbe“ hatten die Redakteurinnen und Redakteure der Verbrauchersendung „Marktcheck“ ein eher emotionsarmes Zubehör fokussiert. Doch während selbst für Fahrradklingeln umfangreiche Labortests bis hin zur Korrosionsprüfung vorgeschrieben sind, entlarvte die Sendung bei den ausgewählten Gepäckkörben mit unserer Hilfe schwere Mängel.

 
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Einem Montage- und Fahrtest der Marktcheck-Redaktion, bei dem unter anderem Blaubeeren und Tortenstücke durch die Drahtgitter der Testkörbe rutschen, folgte der deutlich nüchternere Teil auf den Prüfständen des Zedler-Instituts. Nach zwei Mal 100.000 Lastwechseln mit zehn Kilo Zuladung hatten sich Halterungen aufgebogen und Schweißpunkte gelöst – ein Garant für schlechte Laune beim Kunden und ein hohes Sicherheitsrisiko obendrein: Sollte Nachfolgenden ein abgesprungener Korb vors Rad fallen, ist ein Sturz wahrscheinlich.

Fazit der Sendung: Die Hersteller hatten ihre Produkte mutmaßlich nicht zu Ende entwickelt. Drei von fünf Fahrradkörben fielen beim Marktcheck durch. Die schlechten Ergebnisse dürften für die Anbieter unterm Strich teurer werden als eine gründliche Produktentwicklung – bei der wir Ihnen gerne mit Sachkenntnis und Prüflabor behilflich sind. Auch wenn es „nur“ um Fahrradkörbe geht.

Foto: © SWR Marktcheck / Julius Weimann, Zedler-Institut

Einsatz in Berlin: Mit „Zukunft Fahrrad“ gegen das Lastenrad-Bashing

© Aleks Slota / Zukunft Fahrrad

Unser Einsatz für das Fahrrad als zukunftsfähiges Verkehrsmittel führte den Institutsgründer Dirk Zedler Anfang des Monats nach Berlin. Als Vorstandsmitglied des Branchenverbands „Zukunft Fahrrad“ trat er auf einem Pressetermin den Negativmeldungen über vermeintliche Unfallrisiken beim Kindertransport per Lastenrad und Kinder-Anhänger entgegen.

Fazit des Pressetermins: Der bei einer Untersuchung der „Unfallforschung der Versicherer“ (UdV) beklagte geringe Unfallschutz für Kinder im Lastenrad spiegelt sich nicht in den Unfallstatistiken wider, die von der UdV selbst erstellt wurden. „Das Lastenrad ist unfallmäßig

 

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völlig unauffällig“, so Zedler – nicht ohne Verweis auf die vielerorts unzureichende Radverkehrs-Infrastruktur, die ihrerseits den sicheren Kindertransport massiv infrage stellt.

Dass hierzulande im Jahr 2024 nach aktueller ZIV-Statistik 220.000 neue Lastenräder auf die Straße kamen, verdanken wir auch dem technischen Fortschritt. Brechende Rahmen, unzureichende Bremsen oder gefährliche Lenkeigenschaften schaden dem einzelnen Hersteller ebenso wie dem Ruf des Lastenrades insgesamt.

Branchenschädigende Flops wie den letztjährigen „Babboe“-Rückruf mit anschließendem Verkaufsverbot lassen sich durch eine fortschrittliche Produktentwicklung verhindern. Und daran beteiligt sich das Zedler-Institut mit ganzer Kraft: Unsere Lastenrad-Prüfstände und unsere Praxiserfahrung – im Zedler-Institut sind wechselnde Testräder aller Konstruktionstypen im Einsatz – bringen das Lastenrad als problemlösendes Verkehrsmittel voran. Wie können wir Ihrem Projekt auf die Räder helfen?

Einsatz in Berlin: Mit „Zukunft Fahrrad“ gegen das Lastenrad-Bashing

© Aleks Slota / Zukunft Fahrrad

Unser Einsatz für das Fahrrad als zukunftsfähiges Verkehrsmittel führte den Institutsgründer Dirk Zedler Anfang des Monats nach Berlin. Als Vorstandsmitglied des Branchenverbands „Zukunft Fahrrad“ trat er auf einem Pressetermin den Negativmeldungen über vermeintliche Unfallrisiken beim Kindertransport per Lastenrad und Kinder-Anhänger entgegen.

Fazit des Pressetermins: Der bei einer Untersuchung der „Unfallforschung der Versicherer“ (UdV) beklagte geringe Unfallschutz für Kinder im Lastenrad spiegelt sich nicht in den Unfallstatistiken wider, die von der UdV selbst erstellt wurden. „Das Lastenrad ist unfallmäßig

 

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völlig unauffällig“, so Zedler – nicht ohne Verweis auf die vielerorts unzureichende Radverkehrs-Infrastruktur, die ihrerseits den sicheren Kindertransport massiv infrage stellt.

Dass hierzulande im Jahr 2024 nach aktueller ZIV-Statistik 220.000 neue Lastenräder auf die Straße kamen, verdanken wir auch dem technischen Fortschritt. Brechende Rahmen, unzureichende Bremsen oder gefährliche Lenkeigenschaften schaden dem einzelnen Hersteller ebenso wie dem Ruf des Lastenrades insgesamt.

Branchenschädigende Flops wie den letztjährigen „Babboe“-Rückruf mit anschließendem Verkaufsverbot lassen sich durch eine fortschrittliche Produktentwicklung verhindern. Und daran beteiligt sich das Zedler-Institut mit ganzer Kraft: Unsere Lastenrad-Prüfstände und unsere Praxiserfahrung – im Zedler-Institut sind wechselnde Testräder aller Konstruktionstypen im Einsatz – bringen das Lastenrad als problemlösendes Verkehrsmittel voran. Wie können wir Deinem Projekt auf die Räder helfen?

Engagement: Unser Einsatz für Fahrrad, Technik und Gesellschaft

Mitgliederforum Zukunft Fahrrad in Berlin, © Aleks Slota / Zukunft Fahrrad

Auch jenseits der 24/7 pulsierenden Prüfmaschinen arbeitet unser Institut für das Fahrrad. Ein sattes Dutzend Termine außerhalb des wirtschaftlichen Kerngeschäfts bereicherte die ersten vier Monate des Jahres.

In drei nach außen wenig sichtbaren Gremienterminen konnten wir unseren Anteil zu künftigen Regelungen rund ums Fahrrad beitragen. Vertreter des Zedler-Instituts nahmen im Januar an einer Beratung

 
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der AG Fahrradsicherheit des Deutschen Verkehrsrates (DVR) teil. Mitte März reiste Institutsgründer Dirk Zedler zu einer Sitzung des Deutschen Instituts für Normung (DIN) nach Berlin. Der entsprechende Normenausschuss setzt den technischen Rahmen für „Fahrräder für allgemeine und sportliche Nutzung“. Anfang April folgte ein Termin im „Parlamentskreis Fahrrad“ des baden-württembergischen Landtags. Das spannende Thema dort: Die Freigabe von Radwegen für S-Pedelecs.

Dreimal glänzte unser preisgekrönt nachhaltiges Firmengebäude: Ende Februar als Referatsthema und Musterbeispiel für nachhaltigen „Corporate Real Estate“ auf der Jahreskonferenz der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB e.V.), wenige Tage später dann als Fernseh-Drehort für den oben beschriebenen SWR-Marktcheck. Außerdem füllte eine Mitgliederversammlung des Schwimmvereins Ludwigsburg 1908 e.V. unseren großzügigen Schulungsraum im Obergeschoss.

Und sonst? Vieles, denn das Fahrrad ist auch für uns als Experten für Technik und Sicherheit ein Vehikel mit gesellschaftlicher Relevanz. Das Netzwerktreffen von Women in Cycling Germany hat daher genauso seinen Platz im weiten Instituts-Horizont wie ein Treffen des BikeBrainpools zur Digitalisierung in der Fahrradwirtschaft – und nicht zuletzt der Einsatz von Dirk Zedler als Juror bei der Prämierung der besten Bikes und Produkte 2025 auf der Düsseldorfer Cyclingworld-Messe.

SWR Marktcheck im Zedler-Institut: Fahrradkörbe zwischen Biegen und Brechen

Fahrradkörbe in der Korrosionskammer des Zedler-Instituts

Der Südwestrundfunk (SWR) hat uns nicht nur einen Korb gegeben – es waren fünf! Einmal mehr war es uns eine Freude, in der Sendung „Marktcheck“ den Radlerinnen und Radlern verlässliche Hilfestellung bei der Wahl sicherer und funktionaler Produkte zu geben.

Mit der Produktgruppe „Fahrradkörbe“ hatten die Redakteurinnen und Redakteure der Verbrauchersendung „Marktcheck“ ein eher emotionsarmes Zubehör fokussiert. Doch während selbst für Fahrradklingeln umfangreiche Labortests bis hin zur Korrosionsprüfung vorgeschrieben sind, entlarvte die Sendung bei den ausgewählten Gepäckkörben mit unserer Hilfe schwere Mängel.

 
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Einem Montage- und Fahrtest der Marktcheck-Redaktion, bei dem unter anderem Blaubeeren und Tortenstücke durch die Drahtgitter der Testkörbe rutschen, folgte der deutlich nüchternere Teil auf den Prüfständen des Zedler-Instituts. Nach zwei Mal 100.000 Lastwechseln mit zehn Kilo Zuladung hatten sich Halterungen aufgebogen und Schweißpunkte gelöst – ein Garant für schlechte Laune beim Kunden und ein hohes Sicherheitsrisiko obendrein: Sollte Nachfolgenden ein abgesprungener Korb vors Rad fallen, ist ein Sturz wahrscheinlich.

Fazit der Sendung: Die Hersteller hatten ihre Produkte mutmaßlich nicht zu Ende entwickelt. Drei von fünf Fahrradkörben fielen beim Marktcheck durch. Die schlechten Ergebnisse dürften für die Anbieter unterm Strich teurer werden als eine gründliche Produktentwicklung – bei der wir Dir gerne mit Sachkenntnis und Prüflabor behilflich sind. Auch wenn es „nur“ um Fahrradkörbe geht.

Foto: © SWR Marktcheck / Julius Weimann, Zedler-Institut