Der Südwestrundfunk (SWR) hat uns nicht nur einen Korb gegeben – es waren fünf! Einmal mehr war es uns eine Freude, in der Sendung „Marktcheck“ den Radlerinnen und Radlern verlässliche Hilfestellung bei der Wahl sicherer und funktionaler Produkte zu geben.
Mit der Produktgruppe „Fahrradkörbe“ hatten die Redakteurinnen und Redakteure der Verbrauchersendung „Marktcheck“ ein eher emotionsarmes Zubehör fokussiert. Doch während selbst für Fahrradklingeln umfangreiche Labortests bis hin zur Korrosionsprüfung vorgeschrieben sind, entlarvte die Sendung bei den ausgewählten Gepäckkörben mit unserer Hilfe schwere Mängel.
Einem Montage- und Fahrtest der Marktcheck-Redaktion, bei dem unter anderem Blaubeeren und Tortenstücke durch die Drahtgitter der Testkörbe rutschen, folgte der deutlich nüchternere Teil auf den Prüfständen des Zedler-Instituts. Nach zwei Mal 100.000 Lastwechseln mit zehn Kilo Zuladung hatten sich Halterungen aufgebogen und Schweißpunkte gelöst – ein Garant für schlechte Laune beim Kunden und ein hohes Sicherheitsrisiko obendrein: Sollte Nachfolgenden ein abgesprungener Korb vors Rad fallen, ist ein Sturz wahrscheinlich.
Fazit der Sendung: Die Hersteller hatten ihre Produkte mutmaßlich nicht zu Ende entwickelt. Drei von fünf Fahrradkörben fielen beim Marktcheck durch. Die schlechten Ergebnisse dürften für die Anbieter unterm Strich teurer werden als eine gründliche Produktentwicklung – bei der wir Ihnen gerne mit Sachkenntnis und Prüflabor behilflich sind. Auch wenn es „nur“ um Fahrradkörbe geht.