Medienberichte und Publikationen rund um Fahrräder, Pedelecs, Technik und Sicherheit

Die häufigsten Sicherheitsrisiken, die uns in der täglichen Arbeit rund um Fahrrad-Sicherheit, -Technik und -Bedienungsanleitungen auffallen, publizieren wir auch in Artikeln in den führenden Fachmagazinen TOUR – Europas Rennrad-Magazin Nr. 1, BIKE – Das Mountainbike Magazin Europas Nr. 1 und E-Bike – Das Pedelec-Magazin, um diese für die Branche wichtigen Informationen einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auch die Eurobike Show Daily, Messezeitschrift der jährlich stattfindenden Eurobike Show, gibt uns seit vielen Jahren die Möglichkeit, unsere Sicht auf wichtige Entwicklungen in der Fahrradbranche in ganzseitigen Artikeln auszuführen.

Darüber hinaus sprechen wir regelmäßig in unabhängigen Fachvorträgen über alle Bereiche der Fahrradtechnik und des Fahrradmarktes. Auch weitere Fach- bzw. Branchenzeitschriften sowie immer häufiger Radio und Fernsehen zitieren uns in ihren Medienberichten und zeigen uns, dass wir mit unseren Hinweisen genau richtig liegen. In der Rubrik AKTUELL erfahren Sie laufend alle Neuigkeiten aus unseren Fachbereichen. Diese Berichte und Publikationen sortieren wir für Sie chronologisch bzw. nach Interessensgebieten.

Trekkingbike 02/2011

Prüfungen im Testlabor bringen Erkenntnisse für die Praxis und klaren Nutzen für den Käufer

(…) Der gemeinsame Testkeller des Verlags Delius Klasing für die Redaktionen TREKKING, BIKE, TOUR, BIKE und FREERIDE ist einmalig. Nicht nur in der Medienlandschaft, sondern vor allem durch die Verbindung fahrradbegeisterter Journalisten, Ingenieure und Profi-Monteure, die hier über alle Fahrradsparten hinweg zusammentreffen und sich sozusagen im Vorbeigehen, austauschen über die neuesten Entwicklungen, Trends und Materialien. Diese Kombination aus Fachwissen, Enthusiasmus und Erfahrung ist mindestens so wertvoll wie das gemeinsam genutzte Testlabor, das alljährlich nahezu 1000 Fahrräder aufnimmt und nach diversen Test und Messverfahren an zurück an die Hersteller entlässt.

Eigene und zum Teil selbst entwickelte Prüfstände zeichnen dabei unbestechlich alle Daten auf. Manche Testverfahren wie die Lenkkopfsteifigkeitsmessung von TOUR haben Maßstäbe gesetzt und sind seit fast zwanzig Jahren im Einsatz, wie Dipl.-Ing Dirk Zedler weiß. Der Fahrradsachverständige ist einer der Hauptverantwortlichen für die Entwicklung der Prüfstände und –verfahren.

Der begeisterte Triathlet legt im Jahre einige tausend Kilometer auf Rennrad, Mountainbike und seinem Stadtrad zurück, mit dem er zu seiner eigenen Firma in Ludwigsburg täglich pendelt. 2500 Kilometer allein im Stadtverkehr, schätzt der 48-jährige. Nach seinem Maschinenbaustudium jobbte Zedler in einem Radladen. Die Affinität zum Radsport ließ ihn nie los, auch wenn er in der elterlichen KfZ-Firma arbeitete. Als der damalige Chefredakteur von TOUR, Uwe Geißler einen Nachfolger für Technik-Guru Smolik sucht, sieht Zedler seine Chance und hat den Job innerhalb von 24 Stunden. Später macht er sich selbständig mit seinem Büro für Fahrradtechnik.

"Keiner sieht in Deutschland mehr kaputte Räder als wir", sagt der Ingenieur, so gewinnt man klare Anhaltspunkte, wo die Schwachstellen liegen. Ständig arbeitet er mit den Redakteuren der vier Zeitschriften zusammen, um Prüfstände noch praxisgerechter zu gestalten. So wurde eine einmalige Konstruktion entworfen, die mit speziell programmierter Software das Verhalten von gefederten Hinterbauten der Fully-Mountainbikes ermitteln kann. Etwas, was die Radindustrie oft selbst nicht vermag. Positiv sieht er die Entwicklung auf dem Trekking-Markt. "Vor zehn Jahren war ein verstellbarer Vorbau Schrott. Jetzt sind das ausgereifte Konstruktionen. Insgesamt wurden die Räder technisch sehr viel besser. Für 600 Euro erhält man nun im Vergleich zu D-Mark-Zeiten ein ausgezeichnet funktionierendes Alltagsrad. Allein bei der Beleuchtung hat sich so viel getan. Statt trüber Funzeln kann  man nun sicheres LED-Licht benutzen, die Nabendynamos sind ausgereift."

Die entwickelten Tests und Messmethoden sollen vor allem dem Käufer "draußen" zugute kommen. Der Lacktest beispielsweise, mit einer definierten Klinge und unterschiedlichen Fallhöhen, sagt dem Radbenutzer klar, wie schnell der Lack oder die Pulverbeschichtung abplatzen bei Steinschlag oder wenn man das Rad unachtsam irgendwo anlehnt.

(…)

Autor: Thomas Roegner


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